Jahresabschluss­veranstaltung

Zum Abschluss des Jahres treffen wir uns wie jedes Jahr zu unserer festlichen Jahres-ab­schlussveranstaltung in der Bad Godesber­ger Stadthalle. Im Jahr 2013 steht sie unter dem Motto der Hauptstudienreise nach Moskau und Sibiren. Treffen Sie Freun­de und Bekannte und genießen Sie einen schönen Abend in gemeinsamer Runde.

 
Nähere Einzelheiten und die genaue Programmabfolge erhalten Sie mit separater Einladung im November 2013.

Programmvorschau 2014

Auch für 2014 wird das Vorstandsteam wieder ein interessantes Jahresprogramm erarbeiten. Bei der Programmvorstellung können Sie und Ihre Freunde sich davon überzeugen.

Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstands

Einladung mit Tagesordnung und Programmablauf erfolgt fristgerecht. Bitte merken Sie sich diesen für die Gemeinschaft wichtigen Termin vor.

Führung durch die Karikaturengalerie des Hauses der Geschichte in Bonn

Im März 2007 hat die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ihre Karikaturengalerie gegenüber ihrem Haus an der Willy-Brandt-Allee eröffnet und damit eine Sammlung mit mehr als 75.000 Originalkarikaturen zur deutschen Zeitge­schichte einem breiten interessierten Publi­kum zugänglich gemacht.
Diese Karikaturen stellen ein Spiegelbild der politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Deutsch­lands von 1949 bis in die heutige Zeit dar.
Aus organisatorischen Gründen kann die Galerie heute nur noch in Gruppen besucht werden. Wir wollen daher diesen historischen Schatz mit seinen vielen bedeutenden Gesamtnachlässen, in dem auch der Nachlass des 1993 verstorbenen Bonner Karikaturisten Jupp Wolter seinen Platz gefunden hat, ge­meinsam besuchen.
Um einen Einblick in diese umfangreiche Sammlung zu erhalten, wird uns eine sach­kundige Mitarbeiterin des Besucherdienstes des Hauses der Geschichte durch die Galerie führen. Dabei werden wir mit tiefem Hinter­sinn, heiterem Humor bis hin zur beißenden Satire an die Zeitgeschichte Deutschland der letzten 60 Jahre erinnert werden.

Ein Abend mit Heinrich Heine

»Ich habe gerochen alle Gerüche in dieser holden Erdenküche« Eine Vorführung von und mit Engelbert Decker, Stimme und Gero Meißner, Klavier Dr. Engelbert Decker, Arzt, Sänger und Rezi­tator, wird uns, begleitet von Gero Meißner, Pianist und Musikpädagoge, auf eine Reise durch das Lebenswerk von Heinrich Heine mitnehmen.
In einer Art Lebensrückschau erzählt Engelbert Decker in der Figur Heinrich Heines scharfsinnig, zärtlich, heiter, bissig, melancholisch, verzaubernd, kritisch und verzweifelt über sein Leben, sein Lieben, seine Leidenschaft und sein Sterben.
Mit Texten aus dem lyrischen Werk, den Briefwechseln, den ›Reisebildern‹, den ›Geständnissen‹ und den ›Memoiren‹ ent­steht ein ›biographisches Seelen-Portrait‹. Es spiegelt Heinrich Heine als jenen wider, der er für viele Generationen war und ist, näm­lich einer der wenigen deutschen Dichter von europäischem Rang – wenn nicht sogar ein Weltpoet.
Inspiriert von der unwiderstehlichen Liebeslyrik des zerrissenen Dichters und seinem beißenden Spott, dem Reise- und Naturschriftsteller, dem politischen Journa­listen und dem verbotenen Sänger im Exil, stellt Engelbert Decker das Leben von Heinrich Heine dar.

 

Unglaublich intensiv und mit denken­dem Herzen begleitet von Gero Meißner am Klavier.

Heimatkundlicher Spaziergang durch Friesdorf

Die Spaziergänge in den verschiedenen Bad Godesberger Stadtteilen finden immer wie­der bei den interessierten Mitgliedern regen Beifall. Darum wird eine Fortsetzung ange­boten. Jetzt also Friesdorf.
Der Ortsausschuss-Vorsitzende Alfred Giersberg, ein bekannter Bürger dieses Orts­teils, konnte für diesen Nachmittag gewon­nen werden und wird mit uns durch das Industriegebiet gehen und von früheren Zeiten berichten. Es waren große Firmen wie Stolle, Kleutgen und Haribo dabei und viele mittelständische und kleine Handwerksbe­triebe. Nicht zu vergessen ist die Feuerwehr auf der Friesdorfer Straße.
Natürlich gehören zum Stadtteilbild auch hübsche Einfamilienhäuser aus den frühen Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Oben am Berg steht der Annaberger Hof und wird gerne besucht, wenn dort Festlich­keiten der verschiedensten Art angeboten werden. Und auch das Turmhaus auf der Annaberger Straße zeugt von langer Traditi­on. Obwohl es im letzten Krieg zerstört und dann im alten Stil wieder aufgebaut wurde, ist das Altertümliche sichtbar geblieben.

Theaterbesuch im Theater déjà vu

›Sandhochzeit‹ von Didier van Cauwelaert

Das Anfang 2007 gegründete Bonner Thea­terensemble führt vorwiegend Stücke zeit­genössischer Autoren auf. Dabei steht die Vielschichtigkeit der Wahrnehmung in den zentralen Themen des menschlichen Lebens im Vordergrund seiner Arbeit.
Wir haben diesmal ein heiteres Theater­stück, das Gaby Heimbach inszeniert, für unsere Mitglieder und Gäste ausgewählt.
Zum Inhalt: Sylvie, Schriftstellerin mit akuter Schreibblockade, reist in das Ferien­haus ihrer Kindheit. Der lebensmüde Gärt­ner Bruno begleitet sie, um das öde Sandland hinterm Haus in einen blühenden Garten zu verwandeln. Sie auf der Suche nach neuen Romanmotiven, er voller Liebe zu seinem Gärtnerberuf. Zwei verlassene, hilflose Kreaturen, die beide ihre langjährigen Partner verloren haben – ab dem Zeit­punkt verlor Sylvie auch ihre Kreativität.

 

Mit Bruno beginnt nun aber ein unge­mein amüsanter, witzig-spritziger Schlag­abtausch. Der Aufenthalt könnte für beide eigentlich eine kreative und heilsame Ange­legenheit werden. Doch in der abgeschiede­nen Zweisamkeit kommt es zwischen der sich selbst therapierenden Romanautorin und dem verzweifelten Gärtner zu einem psychologischen Machtkampf. Sylvie will schreiben, Bruno will geschrieben werden – der kreative Prozess wird zur Therapie. Ein fulminantes Finalebahnt sich seinen Weg.
Die besten Geschichten schreibt bekannt­lich das Leben selbst, manchmal jedoch muss nachgeholfen werden.

Besuchsreihe ›Bonner Religionsgemeinschaften‹

Mit dieser Reihe möchten wir Ihnen die Vielfalt der Kulturen und Religionen in un­serer Stadt näher bringen. Wir wollen uns als Bildungseinrichtung mit den Religionen auseinander setzen, sind doch alle Kunstäu­ßerungen des Menschen wohl ursprünglich aus kultisch-religiösen Handlungen hervor­gegangen: Deshalb nannte der Dichter Adalbert Stifter die Kunst ›die irdische Schwester der Religion‹.
Gezieltes Kennenlernen anderer Ansich­ten kann jeder und jedem Einzelnen für den eigenen Lebensweg gut tun. Zudem ist das Kennenlernen und Respektieren der anderen Religionen für ein friedliches Zu­sammenleben notwendig. Der bekannte katholische Theologe und Religionswissen­schaftler Hans Küng hat es in seinem Buch ›Projekt Weltethos‹ wie folgt formuliert: »Kein Weltfriede ohne Religionsfriede«.
Unter dem Titel ›Ohne Papst und Zölibat‹ wollen wir am 28.02.2013 die Alt-Katholische Kirche in Bonn besuchen.
Seit mehr als 140 Jahren gibt es im Rhein-land eine kleine, aber sehr vitale Alt-Katho­lische Religionsgemeinschaft, die sich am Glaubenszeugnis der alten und nicht in Konfessionen geteilten Kirche ausrichtet.
Die Alt-Katholischen Gemeinden in Deutschland sind eine als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannte Kirche. 1869/70 spalteten sich die sog. ›Alt-Katholi­ken‹ von der römisch-katholischen Kirche.
Namhafte katholische Theologen der Universität Bonn lehnten die beschlossenen Papstdogmen und das damit verbundene zentralistische Kirchenverständnis ab.
Somit wurde Bonn einer der wichtigsten Ursprünge Alt-Katholischer Stätten in Deutschland.
Die Universität Bonn ist mit ihrem Alt­Katholisch-Theologischen Studiengang das einzige Ausbildungszentrum des theo­logischen Nachwuchses. Der Bischof, der das biblische Amt der geistlichen Leitung der Kirche zusammen mit den Priestern und den Diakonen wahrnimmt, hat seinen Sitz in Bonn, dessen Bistum das ganze Deutschland umfasst. Sankt Cyprian, die Bischofskirche aller Alt-Katholischen Gemeinden in Deutschland, ist ebenfalls in Bonn angesie­delt.
Eine Einführung in die Geschichte der Alt-Katholiken und den Glaubensinhalten der Kirche wird uns die Pfarrerin der Bonner Kirchengemeinde, Frau Crüwell, geben.

Gedichte von Rainer Maria Rilke

mit Musik für Cello und Gitarre

»O Leben – wunderliche Zeit… Gedichte von Rainer Maria Rilke« ist der Titel des Konzerts, das die Schauspielerin Christine Uhde, gemeinsam mit einer Gitarristin und einem Cellisten, darbieten wird.
Unter dem Motto »Mit Gedichten von Rilke durch die Jahreszeiten des Lebens« möchte die Künstlerin sowohl einen thema­tischen als auch inhaltlichen Bogen über die lyrischen Hauptwerke Rilkes spannen.
Im Gegensatz zu diesem dichterischen Ziel ist Rilkes Leben von ständigen Orts-wechseln geprägt. Obgleich er die Einsam­keit bevorzugte und auch lebte, war er bis zu seinem Tod 1926 ständig unterwegs. Alleine in den vier Jahren vor dem Ersten Weltkrieg war er an über fünfzig Orte.
Es ergab sich nie eine Verbindung seiner Dichtung mit Musik. Umso spannender ist daher die Mischung, die sich die drei Künst­ler vorgenommen haben.
Den Vortrag der Gedichte wird Musik von Zeitgenossen begleiten und untermalen.

Vorbereitender Abend für die Hauptstudienreise ›Moskau und Baikalsee‹

Unsere Hauptstudienreise bringt uns im Jahr 2013 nach Moskau und in die Weite Sibiriens. Um uns eingehend hierauf vorzubereiten, treffen sich die Teilnehmer und Interessierte. Es werden alle erforderlichen Einzelheiten der Reise besprochen.
Bitte bringen Sie für die Beantragung des Visums (wird für die Gruppe gemeinsam von der ABK vorgenommen) Ihre vollständigen Unterlagen mit: Original-Reisepass (bei Aus­reise noch mindestens 6 Monate gültig), 1 Passfoto, Nachweis einer Auslands-Reise­krankenversicherung.