Gesunde Ernährung und Bewegung in der Zweiten Lebenshälfte

In jeder Phase des Lebens benötigt unser Körper ein spezielles Versorgungs- und Energieprogramm, um den jeweiligen Bedürfnissen und Anforderungen gerecht zu werden. Dabei sollten stets Kalorienzufuhr und – verbrauch in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, denn nicht alles, was wir schlucken, schluckt auch unser Körper. Die Auswahl unserer Lebensmittel entscheidet damit ganz wesentlich mit darüber, ob wir krank oder gesund sind.

Dennoch kommt es nicht allein darauf an, wie viel von einem bestimmten Stoff in einem Lebensmittel enthalten ist. Viel wichtiger ist, was unser Stoffwechsel daraus macht.

Somit ist für ein uneingeschränktes Wohlbefinden, gepaart mit guter Gesundheit, ein ausgewogenes Stoffwechselgeschehen und hierin besonders ein gut funktionierender Darm die unabdingbare Basis.

All diese Aspekte behandelt Dr. Hosch in seinem Vortrag ausführlich und schlussfolgert daraus, dass eine bewusste und den Umständen angepasste Ernährung verbunden mit regelmäßiger und altersgemäßer körperlicher Bewegung ein hohes Maß an Wohlbefinden, Lebensfreude und Leistungsfähigkeit auch im höheren Alter – erhalten kann, nach der Erkenntnis von Hippokrates, der da einst sagte: „Krankheiten fallen nicht vom Himmel, sondern sie sind in vielen Fällen nur das Ergebnis täglicher Sünden“.

Bonn im Barock

Ein humorvolles und hintergründiges Theaterstück Stadtmuseum Bonn, im Gebäude des ehemaligen Viktoriabades zwischen Stocken- und Koblenzer Tor in Bonn

Willkommen im Stadtmuseum. Ein Schauspieler wird uns die Bonner Barockzeit aufzeigen, die viele Ähnlichkeiten im täglichen Leben mit unserer Gegenwart hat.

Weil nämlich schon vor 200 Jahren die Menschen mit einer Staatsverschuldung konfrontiert waren und dazu jede Menge Vorschriften im eigenen Leben beachten mussten.

Wir erleben in einer Erzählung den fürchterlichen Brand im Jahre 1777 in der kurfürstlichen Residenz und werden die Zuneigung des Hofministers Graf Belderbusch zur Gräfin Carolina von Satzenhofen, die Äbtissin des Vilicher Frauenstiftes war, näher kennenlernen. Für beide war es die große Liebe, für die Öffentlichkeit ein Skandal.

Vorbereitung Schiffs-Rad-Tour

In der Vergangenheit charterte die ABK ein ganzes Schiff, um die beliebten Schiffs- Rad-Touren durchführen zu können. Bei den Donau-Fahrten ist dies nicht möglich, denn es fahren – wegen der hohen Anlegegebühren – nur relativ große Schiffe auf dieser Strecke. Die Reederei „SE-Tours“, mit der die ABK seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeitet, hat im Jahr 2014 erstmalig ein Schiff für „nur“ 100 Personen unter Vertrag. Dieses Schiff hat die ABK zum Teil gechartert. Wir sind also nicht allein an Bord, können aber die so sehr geschätzte Gemeinschaft trotzdem genießen.

Die Schiffs-Rad-Tour startet in Passau und führt wieder dahin zurück. Die Route geht über Bratislava nach Budapest und auf der Rückfahrt über Wien.

Um alle Fragen im Zusammenhang mit dieser Reise zu besprechen, und damit sich die Teilnehmer schon im Vorfeld kennen lernen, treffen wir uns zu dieser Vorbesprechung

Kleines Theater/Christine Uhde

In Gedichten, Märchen und Musik „Die himmlische Farbe Blau“

Viele Maler haben sich mit der Farbe Blau beschäftigt; man denke nur an Chagalls blaue Märchenbilder, Picassos fahles Blau, an die Blauen Pferde von Marc oder an die Madonnen im blauen Kleid.

Aber auch Dichter haben sich vom himmlischen Blau inspirieren lassen.

Christine Uhde hat nun das Blau in der Literatur aufgespürt und Gedichte, Märchen und Lieder gefunden, die sie, begleitet von Gitarre und Violoncello, frei vorträgt.

Angefangen mit der berühmten Blauen Blume von Novalis geht es weiter mit Impressionen von Rainer Maria Rilke, Hermann Hesse, Else Lasker-Schüler, Gottfried Benn, Hilde Domin u.a. sowie mit Träumereien von blauen Pferden, Engeln und einer blauen Rose…und natürlich darf ein Blues nicht fehlen.

Auf jeden Fall: Eine interessante Blaue Stunde.

Vorbereitung Umbrien

Um die Inhalte unserer einwöchigen Flugreise nach Umbrien im Juni 2014 besser kennen zu lernen, treffen sich die Teilnehmer der Reise und auch Interessierte.

Die Veranstalterin, Frau Lucia Gentilcore, wird uns die Reiseroute erklären und wir werden uns mit einigen schönen Aufnahmen der zu besuchenden Gegenden auf unsere Fahrt einstimmen.Dieses Treffen dient auch einem ersten Kennenlernen der Teilnehmer.

Vorbereitung Israel

Israel verstehen…, Palästina verstehen…
Durch Verhandlungen zum Frieden?

Herr Rudolf Dreßler, SPD MdB a.D. Und ehemaliger Botschafter der BRD in Israel, sowie Herr Dr. Araf Hajjaj, Journalist/Publizist und Vorsitzender des Deutschen Palästina Forums e. V., beziehen aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln Stellung.

Uns bietet sich die Gelegenheit, im Anschluss Fragen zu diesem komplexen und brisanten Thema den ausgewiesenen Experten zu stellen.

Außerdem werden noch offenstehende Fragen zur Hauptstudienreise beantwortet.

Springmaus

@rheinkabarett: Schönes bleibt. Der Rest muss raus.

Tja, was gefällt uns an unserem Körper – was ist eher lästig? Der Doktor soll da mal bitte aufräumen. Apropos lästig, die weiblichen Wechseljahre – was passiert einem Mann, der beim Trivial Pursuit nicht weiß, was „Klimakterium“ bedeutet? Die Folgen sind furchtbar. Pfiffige Lösungen für die Zukunft sind gefragt, wenn es um Themen, wie z.B. den zunehmenden Ärztemangel auf dem Land, geht: Wenn der letzte Hausarzt nicht mehr ist, dann muss eben Susi mit ihrem multifunktionalen Büdchen „Heiße Kiste“ einspringen! Alle stehen auf Pflegesets, mit Aloe Vera selbstverständlich, aber wer denkt an die armen Aloe-Vera-Pflanzen, die dafür bluten? Eine davon hat die Schnauze voll und haut ab! Wir sehen, @rheinkabarett hat nach dem großen Erfolg seines ersten Medizin-Programms „Der Nächste bitte“ wieder jede Menge neuer Ideen rund ums Thema Gesundheit.

Auch ein gespielter Arztroman ist wieder dabei: nach „Skalpell der Leidenschaft“ folgt nun „Kittel der Ekstase“. Im Schnelldurchlauf erfahren wir „Was bisher geschah…“ und danach bleibt nichts wie es vorher war. Enthüllungen, Verwechslungen, Drama, Liebe und Abgründe – @rheinkabarett lässt nichts aus! Freuen wir uns auf einen neuen, gnadenlosen Spaß aus dem Ärzteund Gesundheitsmilieu mit herrlich komischen Sketchen, witzigen Songs und vier spielfreudigen Schauspielern.

Es spielen Andreas Etienne, Susanne Galonska, Michael Müller und Christoph Scheeben, erneut unter der bewährten Regie von Hans Holzbecher (u. a. Regisseur des Düsseldorfer Kom(m)ödchen und vom Proseccopack).

Das Thema „Gesundheit“ spricht uns doch alle an. Deshalb, warum nicht mal als Kabarett? Ein entspannender Abend ist vorprogrammiert.

Anmeldung sofort.

Prag, die goldene Stadt an der Moldau

„Teilnahme an den Prager Kulturtagen“

Der Name „Goldene Stadt“ bezieht sich auf die Sandsteintürme, die bei Sonneneinstrahlung in Goldtönen schimmern. Eine weitere Erklärung für diese Bezeichnung ist, dass Kaiser Karl IV. die Türme der Prager Burg vergolden ließ. Auch der Name „Stadt der hundert Türme“ ist schon seit mehreren Jahrhunderten bekannt und bezieht sich auf die zahlreichenprägenden Türme im Stadtkern.

Die geheimnisvolle Atmosphäre Prags beeindruckte wiederholt ihre Besucher. Zu den bedeutendsten Besuchern gehörten auch Vertreter aus Wissenschaft, Kunst und Politik, welche die Kreuzung im Herzen Europas durchquerten oder sogar für eine Weile ihren Lebensmittelpunkt hier hatten. Wo verbirgt sich jedoch der einzigartige Charme dieser Stadt? Was macht sie so geheimnisvoll? Woher kommt dieses „unerklärlich Übernatürliche“, über das auch der berühmte tschechische Schriftsteller Jakub Arbes schreibt? Sicherlich finden wir nie eine eindeutige Antwort. Wer Prag kennen lernen möchte, muss etwas über die Stadt wissen, was man jedoch in keinem Reiseführer nachlesen kann. Das heißt, dass man nur eines tun kann, durch ihre Straßen laufen und mit eigenen Augen das „unruhige Herz Europas“ kennen lernen.

Genau das wollen wir am zweiten Tag tun. Wir erkunden Prag bei einem Altstadtrundgang mit seinen prachtvollen Fassaden in der Pariser Straße, den Altstädter Ringplatz mit Rathaus und Aposteluhr, Karlsgasse, Moldaupromenade und Karlsbrücke. Am dritten Tag werden wir den Prager Burgberg, den St. Veitsdom, den alten Königspalast, das „Goldene Gässchen“ und vieles mehr erkunden. Ein Spaziergang führt uns durch die Terrassengärten zur Prager Kleinseite. Am vierten Tag wandeln wir auf den Spuren Smetanas und Dvoráks, indem wir eines der Museen besuchen, sowie den Ehrenfriedhof Slavin mit den letzten Ruhestätten der großen Meister. Der fünfte Tag steht im Zeichen des „Barocken Prag“ auf der Kleinseite, eines der schönsten, romantischsten Viertel Prags (z.B. Adelspaläste, Bürgerhäuser, Nikolauskirche, Prager Jesulein usw.).

Unseren Schwerpunkt werden wir anlässlich des 31. Prager Kultur-Kaleidoskops auf die tschechischen Komponisten legen. Wir denken an Bedrich Smetana, Leos Jánaçek und Antonin Dvorák. Wir erleben prunkvolle Opern- und Konzerthäuser und nachfolgende großartige Inszenierungen von bekannten Opern- und Ballettwerken, die den Zeitgeist der tschechischen Kulturszene widerspiegeln.

Am 3. April besuchen wir ein Konzert mit den Prager Symphonikern und dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn im Smetana-Saal. Wir hören Beethovens bedeutendste und berühmteste Messe, die „Missa solemnis“.

Für den 4. April ist eine Aufführung im prunkvollen Nationaltheater vorgesehen, wo wir Verdis Meisterwerk „Simon Boccanegra“ hören können. In der Staatsoper findet am 5. April die Premiere der „Lustigen Witwe“ statt, Franz Lehárs erfolgreichster und bekanntester Operette.

Den Abschluss unseres Festivalprogramms bietet am 6. April im legendären Ständetheater, dem Uraufführungsort, W.A. Mozarts unsterblicher „Don Giovanni“. (Aufgrund der langen Vorlaufzeit kann es Programmänderungen geben).

Reise ins Nord-Pas de Calais

Louvre in Lens – Musée des Beaux Arts in Lille – Matisse Museum in Le Cateau-Cambrésis

Vom MoMa über Guggenheim bis zur Eremitage: Viele große Museen haben es vorgemacht und eine Dépendance gegründet. Der Louvre geht einen neuen Weg und gründet seine einzige Filiale nicht in einer der Hauptstädte, sondern in der französischen Provinz.

Die Region um Lille und Lens war bislang wirtschaftlich und politisch eine wenig beachtete Region. Dem Kinopublikum wurde sie jüngst bekannt mit dem Film „Willkommen bei den Sch´tis“ und ist ansonsten nur ausgewiesenen Frankreichfans ein Begriff.

Nun gibt es also eine Dépendance des Louvre, kurz hinter der belgischen Grenze, und das auch noch in einem spektakulären Neubau – Grund genug, dass wir auf Reisen gehen!

Mit einer großen Überblicksausstellung, die alle großen Abteilungen des Louvre repräsentiert, und fantastischen Leihgaben wurde eine sehenswerte Dauerausstellung aufgebaut. Großartige Werke wurden von Paris aus nach Lens gebracht.

Wir sehen zusätzlich die historische Innenstadt von Lille, wo auch unser Hotel liegt.

Wir besuchen das sehenswerte Musée des Beaux Arts sowie natürlich Lens und auch Arras.

Eine Überraschung, besonders für Matisse-Liebhaber, ist der Besuch des Matisse-Museums in dessen Heimatort Le Cateau-Cambrésis zum Abschluss der Reise.

Nancy – Königliche Stadt mit dem „schönsten Platz der Welt“

Jugendstil und eine Mozart-Oper

Der Besuch von Nancy, früher Hauptstadt des Herzogtums Lothringen und heute Präfektur des französischen Départements Meurthe et Moselle, bedeutet einen Ausflug in die bewegte Geschichte dieser umkämpften Region zwischen Burgund und Frankreich sowie Frankreich und Deutschland.

Zugleich ist es das Erlebnis eines noblen Stadtzentrums um den Place Stanislas, der sich zu Recht mit anderen weltberühmten Plätzen um den Titel des „schönsten Platzes der Welt“ streitet.

Unser Interesse wird vor allem diesem „königlichen“ Nancy aus der Mitte des 18. Jahrhunderts gelten, als der abgesetzte polnische König Stanislas I. Das Herzogtum Lothringen zur Regentschaft erhielt. Stanislas regierte als aufgeklärter absolutistischer Herrscher, war ein großzügiger Bauherr und schenkte der Stadt diesen von palastartigen Gebäuden mit einheitlichen Fassaden umgebenen Platz.

Der Place Stanislas wird gewissermaßen unser „Quartier“ in Nancy sein: Um ihn gruppieren sich das Rathaus, das Musée des Beaux-Arts mit französischer Malerei bis zur Moderne, das wir besichtigen. Ebenfalls das vor allem im Innern glanzvolle Operngebäude, in dem wir eine Aufführung von Mozarts „La Clemenza di Tito“ (Die Milde von Kaiser Titus – Mozarts Oper über das Verzeihen als Adel des Herzens) sehen werden. Schließlich das Grand Hotel de la Reine, in dem Marie Antoinette auf ihrem Wege von Wien zur Hochzeit mit dem späteren König Ludwig XVI. Wohnte und in dem wir übernachten werden.

Ein Rundgang wird uns mit der Stadt des Jugendstils bekannt machen, der hier mit der École de Nancy um 1900 eine Blütezeit erlebte. Wir finden zahlreiche Bauten aus dieser Zeit, werden das Musée de l’École de Nancy und eine heute noch in der Tradition der Art Nouveau arbeitende Manufaktur besuchen.

Aber Jugendstil ist hier nicht nur Kunstgeschichte er ist „art de vivre“: Wir werden in der Brasserie Excelsior, einem großartigen Saal in Jugendstil-Architektur, zu Abend essen.

Eine Stadtrundfahrt führt uns zum Herzogspalast, zur Kathedrale, zur Präfektur und zu anderen Monumenten und Plätzen der Geschichte der Stadt, die sich Jahrhunderte lang zwischen Burgund und der Krone Frankreichs behaupten musste und 1766 endgültig an Frankreich fiel, um danach zweimal unter deutsche Herrschaft zu gelangen.

Zwischendurch werden wir Zeit zum Bummeln haben und auch über den großen Markt in historischen Hallen gehen können.

Die Rückfahrt nehmen wir über das Renaissance-Schloss Fléville, umgeben von einer außergewöhnlichen Parklandschaft, wo die Eigentümer-Familie uns empfangen wird.