Diskussionsveranstaltung zum Thema: Integration von jugendlichen Migranten in Bad Godesberg

Bezirksbürgermeisterin Simone Stein-Lücke und Vertreter von örtlichen Betreuungsorganisationen für Flüchtlinge sowie der König Fahd Akademie werden Maßnahmen zur verstärkten Integration von Jugendlichen erörtern.
(Einzelheiten werden noch mitgeteilt)

Führung in der Michaelskapelle und auf der Godesburg

Die barocke Michaelskapelle am Nordhang des Godesbergs unmittelbar unterhalb der Godesburg ist ein kunsthistorisches Kleinod, das den Godesbergern und Bonnern allerdings nur wenig bekannt ist. Sie wurde Mitte des 17.Jahrhunderts am Ort der früheren Burgkapelle errichtet und von Kurfürst Joseph Clemens (1671-1723), dem Erbauer der Bonner Residenz und des Poppelsdorfer Schlosses, mit großartigem Stuckwerk ausgestattet. Sie wurde in den vergangenen Jahren u.a. mit Hilfe der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“ aufwendig restauriert und erstrahlt heute im alten barocken Glanz. Der Bonner Stadtarchivar und Vorsitzende des Fördervereins „Michaelskapelle“, Dr. Norbert Schloßmacher, wird uns in einer Führung Geschichte und Architektur des kostbaren Bauwerks erläutern. Anschließend gehen wir den kurzen Weg hinauf zur Godesburg, durch deren wechselvolle Geschichte uns Dr.Schloßmacher ebenfalls führen wird. Zum Abschluss haben wir die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen bei einem gemeinsamen Kaffee im Burgrestaurant.

Schriftliche Anmeldung:  sofort, spätestens bis 8.Juli 2016
Teilnehmerzahl: Maximal 30 Personen

Als die Bayern noch in Bonn regierten – Heiteres und Ernstes aus der Bonner Stadtgeschichte

Alles fing mit einer verhängnisvollen Hochzeit zu Lichtmess 1583 an, als der damalige Kurfürst und Erzbischof Gebhard wegen einer Liebesheirat zum evangelischen Glauben wechselte. Aus machtpolitischen Gründen verlor er deshalb sein Amt an die katholische Familie Wittelsbach. Fünf Mitglieder dieses bayerischen Adelsgeschlechts stellten nun für fast 180 Jahre den Regenten in Bonn u. Umgebung, wobei jeder dieser Herren eigene Schwerpunkte setzte. Der erste „klaute“ den Godesbergern den Bach und verbot den Karneval. Der zweite dieser Herren machte immerhin Bonn zur festen Residenz seines Herrschaftsgebietes. Der dritte geriet in den Einflussbereichs Ludwigs des XIV. und brachte damit viel Leid über Bonn. Der vierte begann mit dem Ausbau der Stadt Bonn zur barocken Residenz. Und der fünfte der Herren, Clemens August, ist bis heute unvergessen. Von ihm stammen viele heutige Bauten in der Bonner Innenstadt.
Wehmütig erinnerten sich viele Bonner an seine Regierungszeit:
„Bei Clemens August trug man blau und weiß – Man lebte wie im Paradeis!“

Die Tour ist als zweistündiger Stadtspaziergang konzipiert.

Sofort, spätestens bis 8.September 2016

Andere Völker – Andere Sitten Sinti- und Roma-Gräber auf dem Beueler Friedhof

Äußerst beeindruckend und bereichernd ist ein Gang über den Beueler Friedhof. Die inzwischen große Anziehungskraft verdankt der Gottesacker den vielen außergewöhnlichen Grabanlagen der Sinti und Roma. Vor allem die Gräber der Familienoberhäupter, die sog. „Königs-Grabstätten“, sind sehr aufwendig gestaltet. Besonders nach Allerheiligen beeindrucken manche Ruhestätten mit ihrem fast überbordenden Grabschmuck.
Während einer ca. 2,5 stündigen. Führung mit Frau Christel Diesler wollen wir uns von der Faszination dieser Ruhestätten beeindrucken lassen. Sie wird uns einen generellen Überblick über die jahrhundertelange, meist leidvolle Geschichte dieser ethnischen Minderheitengruppe in Deutschland geben und uns über deren Beerdigungsriten und Traditionen berichten.

 

maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen
Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens bis 04.Oktober 2016

Lichtbildvortrag „Paul von Franken und der Kaukasus“

Herr K. Ebralidze wird über den Godesberger Maler Paul (von) Franken (1818-1884) und seine künstlerische Arbeit im Kaukasus berichten. Die Veranstaltung wird zusammen mit dem Kunstverein Bad Godesberg durchgeführt.

Römervilla, Ahrschleife, Weinfest in Altenahr

Wir unternehmen eine Tagesfahrt ins Ahrtal. Erstes Ziel ist Altenahr. Von dort wandern wir gemütlich um die Ahrschleife und lernen viele botanische Raritäten kennen. Anschließend besteht die Möglichkeit für einen Bummel über das Weinfest. Der Bus bringt uns nach Ahrweiler. Dort können wir auf eigene Rechnung im Weinrestaurant und Biergarten ‚Bell‘ zu Mittag essen oder durch den Ort schlendern. Den Abschluss der Tagesfahrt bildet der Besuch der Römervilla mit einer Kostümführung, die ins Leben der Römer führt. Wer möchte, kann anschließend die Ausstellung:‘ die Römer im Ahrtal‘ besichtigen.
Gegen 18:00 Uhr kehren wir mit dem Bus nach Bonn/Bad Godesberg zurück.

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens bis 10. Juni 2016

Wanderung durch das HOHE VENN – für Geübte mit guter Kondition

Das Hohe Venn mit einer Fläche von 4.500 ha wurde 1957 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und 1966 mit dem Europäischen Diplom für Naturschutz ausgezeichnet. Es ist das einzige bis heute dort erhalten gebliebene natürliche Biotop. Seltene Pflanzenarten konnten erhalten bleiben und geschützte Tierarten wie das Birkhuhn und die Wildkatze finden hier Zuflucht.
Die Schönheiten dieser abwechslungsreichen Landschaft wollen wir auf unserer Wanderung näher kennen lernen. Dies kann uns keiner besser vermitteln, als unser Naturführer Erwin Legros, der dieses Gebiet seit seiner Kindheit kennt.
Wir wandern über Holzstege und Wiesen. Nach langen Regenperioden kann es so nass sein, dass Gummistiefel empfohlen werden. Herr Legros wird das vorher klären.
Es gibt unterwegs keine Einkehrmöglichkeit, deshalb ist Rucksackverpflegung angesagt. Außerdem brauchen wir noch Sonnen- bzw. Regenschutz, festes Schuhwerk, Kondition und vor allem gute Laune.
Nach der Wanderung ist gegen 15.00 Uhr eine Einkehr in die Baraque Michel vorgesehen.

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens bis 5. Juni 2016

Burg Eltz – eine Zeitreise durch 850 Jahre Geschichte

Die Burg Eltz ragt, eingebettet in eine ursprüngliche Natur, auf einem 70 Meter hohen Felsen über dem Elzbach empor. Sie ist eine der wenigen Burgen, die im Laufe der Jahrhunderte nie zerstört wurde. Seit ihrer Erbauung befindet sie sich im Besitz der Familien von Eltz. Diese Burg hat eine unvergleichliche Architektur und eine originale Einrichtung aus acht Jahrhunderten.
Wir werden mit einer Führung die spannende Geschichte dieser Burg und ihrer Bewohner erfahren und dabei u.a. den Wohnraum mit dem weltbekannten Bild „Madonna mit Kind und Weintraube“, gemalt von Lucas Cranach d. Ä., betrachten können. Aber auch andere Räume, wie die Waffenkammer, der Rittersaal, ein Ankleidezimmer und weitere interessante Räume werden uns gezeigt.
Nach dem Besichtigungsrundgang besteht die Möglichkeit, in einem der zwei Selbstbedienungs-Gaststätten zu Mittag zu essen. Anschließend kann die Schatzkammer, welche sich in den Kellergewölben der Burg befindet, auf eigene Faust besucht werden.
Festes Schuhwerk ist bei der Besichtigung der Burg, die über etliche Treppen führt, unbedingt erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl 25 Personen
Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens bis 15.09.2016

Darmstadt – Wissenschaftsstadt oder Kulturzentrum?

Darmstadt ist beides. Barockschlösser und Renaissance-Rathäuser gibt es auch andernorts, aber das Jugenstilensemble auf der Mathildenhöhe, das wir während einer einstündigen Führung kennen lernen werden, ist in Deutschland einmalig. 1899 holte Großherzog Ernst Ludwig junge progressive Architekten, Bildhauer und Maler nach Darmstadt, die ein Dokument des Aufbruchs zu neuzeitlichen Bau- und Wohnformen schufen.
Im Museum der Künstlerkolonie wird anhand von Werken der freien und angewandten Kunst sowie Modellen und Multimediavorführungen die herausragende Bedeutung für die Entwicklung der Architektur, Kunst und Gestaltung seit 1900 dargestellt.
Anschließend haben Sie ausreichend Zeit, den Charme Darmstadts als Residenzstadt zu erkunden. bevor wir am Nachmittag Darmstadt als Wissenschaftsstadt durch einen Besuch bei EUMETSAT kennenlernen werden.
Die Führung bei EUMETSAT gibt uns einen Einblick hinter die Kulissen der europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten. Anhand von Satelliten-Modellen in Originalgröße wird uns die Bedeutung von EUMETSAT zur Wettervorhersage und Überwachung der Umwelt des globalen Klimas erläutert.

 

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens zum 19. September 2016

Bunte Kirchen im Bergischen Land. Bergneustadt Wiedenest und Gummersbach-Lieberhausen

Im 15. Jahrhundert wurden viele Kirchen mit der biblischen Geschichte und Bildern aus der Legenda Aurea ausgemalt. Wir wollen uns diese interessanten und farbigen Gestaltungen ansehen, die trotz zeitweiliger Übermalung gut erhalten sind.
Wir beginnen in Wiedenest mit der Darstellung des Jüngsten Gerichtes und der Kreuzauffindung.
In Lieberhausen sehen wir noch Einzelheiten zu den zehn Geboten.
Anschließend ist eine gemütliche Einkehr geplant.

 

 sofort, spätestens bis 5. Oktober 2016