PARKOMANIE, die Gartenlandschaften des Fürsten Pückler

Ein genialer Gartenkünstler wird wieder entdeckt: Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871), eine der schillernsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Seine nach englischem Vorbild angelegten Landschaftsparks in Bad Muskau/Łęknica (UNESCO Weltkulturerbe), Babelsberg (als Teil der Potsdamer Kulturlandschaft ebenfalls UNESCO Welterbe) und Branitz zählen zu den Höhepunkten europäischer Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert. Diesen drei bedeutendsten Gartenanlagen des Fürsten und den damit verbundenen innovativen Ideen widmet die Bundeskunsthalle diese Ausstellung.
Pückler begriff den Garten, wie er es selbst formulierte, als eine „begehbare Bildergalerie“, in der alle paar Schritte eine zum Kunstwerk idealisierte Natur immer wieder Überraschendes bot. Nach dieser Überzeugung gestaltete er ganze Landschaftsräume in höchster Perfektion neu – mit ausgeklügelten Wasser- und Wegesystemen, mit Blickachsen und Aussichtspunkten.

Teilnehmerzahl: mindestens 16 höchstens 25 Personen
Schriftliche Anmeldung: Sofort

Von Oberkassel zum Bonner Bogen

Fernab der Hauptstraße gehen wir durch die Gärten, vorbei an schönen Fachwerkensembles, um dann durch die Ortsmitte an den Rhein zu gelangen und von dort zum Bonner Bogen.

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens bis 17. August 2016
Teilnehmerzahl: Maximal 20 Personen

Begegnung mit Indien – Konzert

Rabindranath Tagore: …“und die Pflicht, die Vernunft des Herzens und des Gewissens wachzurütteln“.
Lieder und Poesie von R.Tagore werden von jungen indischen Musikern aus Bengalen (3 Sängerinnen/ Sänger/Gitarre) vorgestellt.
Veranstaltet zusammen mit dem Colloquium Humanum und der J-.Wasmuth-Gesellschaft
Eintrittsspende erbeten

Industrie einst und jetzt – Die Ex-Bröltalbahn

Nach dem Industrierundgang in der Gegend des Beueler Bahnhofs gehen wir zur Trasse der Bröltalbahn, die inzwischen Radfahrer und Fußgänger zum Rhein führt.

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens bis 17. September 2016
Teilnehmerzahl: Maximal 20 Personen

Besuch der Bonner Fahnenfabrik

Viele Bonner werden sich an den bunten Fahnenwald bei Staatsbesuchen zur Bonner Hauptstadtzeit erinnern. All diese Fahnen stammten aus der Bonner Fahnenfabrik (BOFA), die zu den traditionsreichsten und interessantesten Unternehmen im Bonner Raum gehört und dieses Jahr ihr 150-jähriges Firmen-Jubiläum feiert. Die Firma wurde 1866 in Bonn gegründet und über 5 Generationen hinweg als Familienbetrieb geführt. Nach rasantem Produktionsstart von Flaggen und Fahnen mit dem Preußenadler und als Hoflieferant des Kaisers entwickelte sich der Betrieb in Graurheindorf zur größten deutschen Fahnenfabrik in direkter Nähe zum Rheinhafen. Seit 2012 wird er erfolgreich von einem französischen Familienunternehmen mit erweiterter Produktpalette fortgeführt unter der Devise: „Wir sind stolz auf unsere Produkte „Made in Germany“

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens bis 1. Oktober 2016
Teilnehmerzahl: Maximal 20 Personen

MITTENDRIN im Berlin der Nazizeit

Eine Autorenlesung mit Hannelore Fuchs

wegen Krankheit der Autorin auf 2017 verschoben

Hannelore Fuchs, Gründerin und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Montag-Clubs für politische und gesellschaftliche Kontakte, liest aus ihrem Buch „MITTENDRIN im Berlin der Nazizeit“. Auf der Basis der Aufzeichnungen ihres Vaters, des deutschen Journalisten, Bernard Lescrinier, und ihren eigenen Erinnerungen, schildert Hannelore Fuchs das Leben in Deutschland in der Zeit der Nazi-Herrschaft von 1933-1945 mit seinen existentiellen Problemen. Aber auch die alltäglichen Schwierigkeiten und die stets gegenwärtigen Ängste, die sie und ihre Schwester als Kind und Heranwachsende in dieser Zeit durchlebten.

Eintrittsspende erbeten.

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens bis 10. Oktober 2016

AUF SPURENSUCHE – Ein Lichtbildervortrag über drei Reisen nach Wolgograd

Detlef Krug, Jahrgang 1942, war ein halbes Jahr alt, als sein Vater im Alter von 23 Jahren als Soldat der 6. Armee auf dem Weg nach Stalingrad im Sommer 1942 ums Leben kam. Der Kompaniechef informierte die Witwe über den Todestag des Gefallenen und die näheren Umstände seines Todes. Im März 2010 erhielt Detlef Krug ein Schreiben des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dass die Gebeine seines Vaters bei Umbettungsarbeiten im Gebiet zwischen Don und Wolga geborgen wurden und auf dem zentralen deutschen Soldatenfriedhof Rossoschka in der Steppe 30 km westlich von Wolgograd (dem ehemaligen Stalingrad) beigesetzt werden. Detlef Krug unternahm in den folgenden Jahren mit dem Volksbund Kriegsgräberfürsorge drei Reisen nach Wolgograd. Er berichtet, unterlegt mit eindringlichen Fotos, seine Erlebnisse mit den Mitreisenden, die ihre Väter in Stalingrad verloren hatten und die Begegnungen mit russischen Kriegsveteranen. Sein Bericht zeigt das heutige Leben in Wolgograd, den Umgang mit seiner Geschichte und einen Besuch in Sarepta, einer Siedlung der Wolgadeutschen. Der Bericht schließt mit einem Treffen von deutschen Überlebenden der 6. Armee in Limburg am Volkstrauertag im Jahre 2011.

Eintrittsspende erbeten

Gesprächskonzert zu Gustav Mahlers symphonischen Liedern

Begleitet vom Kölner Dirigenten und Pianisten Roland Techet singt die Berliner Mezzosopranistin Manuela Bress Lieder aus den Wunderhorn, Symphonien sowie aus „Das Lied von der Erde“. Stefan Plasa führt in die Werke ein und wird über die wesentlichen Aspekte des symphonischen Werks von Gustav Mahler sprechen.
Die Veranstaltung findet zusammen mit der Universität Bonn und dem Richard-Wagner- Verband Bonn/Siegburg statt.

Neu: das Konzert findet jetzt im Joseph-Woelfl-Haus  Meßdorfer Str. 177  53123 Bonn statt (nicht: Uniclub !). Weiterhin ist wegen begrenzter Platzzahl eine Anmeldung per e-mail bei vorstand@rwv-bonn-siegburg.de  oder  plasa@uni-bonn.de  zweckmäßig.