Theaterbesuch: MICHAEL KOHLHAAS

ABK-Sondervorstellungen im Euro Theater Central „Die Verwandlung“ und „Der eingebildete Kranke“ jetzt ein weiterer, preisgekrönter Klassiker (Monica Bleibtreu Preis 2017).

„Regisseur Stefan Hermann hat sich in seiner Inszenierung der Kleist’schen Novelle im Euro Theater Central (…) den Mensch hinter dem Monster herausgearbeitet und hat so ein tief bewegendes Solo geschaffen, das einmal mehr zeigt, dass ein gutes Stück keine großen Bühnenbilder oder Technikspielereien braucht, keinen Pomp und kein riesiges Ensemble – sondern nur einen guten Text. Und einen überragenden Schauspieler. Letzteren hat Hermann in Michael Meichßner gefunden. Auf kleinstem Raum, eingepfercht in einer winzigen Zelle mit nicht viel mehr als einem Schemel auf einem strohbedeckten Boden, spielt dieser mit beeindruckender Virtuosität auf der Klaviatur der Emotionen, während er als Kohlhaas von jenen Ereignissen erzählt, die aus einem unbescholtenen Pferdehändler von den Ufern der Havel einen gefährlichen Mordbrenner und Plünderer gemacht haben. (General-Anzeiger Bonn, 26.11.16)

Schriftliche Anmeldung: Sofort

EIFELEXKURSION Kirchen in Manderscheid, Hillesheim und Alendorf

Auf vielfältigem Wunsch unserer Mitglieder setzen wir unsere Tagesausflüge in die Eifel mit Elke Gennrich fort.

Wir beginnen in dem herrlich gelegenen Burgenstädtchen Manderscheid mit dem Besuch der Lebensbaumkirche von 1968. Ein ungewöhnliches Bauwerk des Trierer Dombaumeisters Karl Peter Böhr, der noch Schüler von Dominikus Böhm war. Aus dem Taufbrunnen in der Krypta steigt ein steinerner Lebensbaum hoch hinauf in den Chor der Kirche und trägt den Altar. Der Organist wird uns die Beckerath-Mayer-Orgel vorführen.

Auch noch in Manderscheid folgt dann die Mittagspause in der sehr gefragten „Heidsmühle“, mitten im Wald an der brausenden Kleinen Kyll.

Unsere zweite Station, 34 km weiter, ist Hillesheim mit der St. Martinskirche. Diese Saalkirche von 1851/52 verkörpert als stützenloser „Einraum“ das klassizistische Ideal strenger Monumentalität, das mit mehr als 60 Kirchen die Region in der ersten Hälfte es 19. Jahrhunderts dominierte. Die dritte und letzte Station, nur 11 km entfernt, führt uns ins dörfliche Alendorf zur 1494 gestifteten Saalkirche St. Agatha, die auf einer Anhöhe unter hohen alten Buchen liegt. Der Turm dieses urtümlichen Gotteshauses hat 1,40 m dicke Mauern und birgt ein großes Geläut von vier Glocken. Bei St. Agatha steht auch die erste von 14 großen Stationen eines Kreuzweges in rotem Sandstein aus dem 17. Jahrhundert.

Zum Abschluss lassen wir unsere Augen über diesen Kalvarienberg gleiten, über das größte zusammenhängende Wacholdergebiet in Nordrhein-Westfalen, das ein besonderes Landschafts- und Naturerlebnis darstellt.

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens 18. Juli 2019

Ein Besuch im „Garten der Schmetterlinge“

Eingebettet im romantischen Schlosspark von Sayn mit alten Baumriesen, Teichen und Bächen liegt der „Garten der Schmetterlinge“. Wir wollen diese tropische Zauberwelt, 1987 gegründet von Fürst und Gabriele zu Sayn-Wittgenstein, besuchen. Wir wandern zwischen Bananen, Hibiskus und anderen tropischen Pflanzen, umflattert von Tausend und einem Schmetterling.

Gegen 10.00 Uhr werden wir am Vormittag dort ankommen und haben zunächst eine Führung durch das Schloss Sayn. Wenn wir Glück haben, wird uns die Fürstin „Guten Morgen“ sagen. Die uns begleitende Führerin geht dann mit uns zum Schmetterlingsgarten, wo wir zunächst einen einführenden Vortrag hören und dann mit Ruhe durch dieses exotische Paradies gehen können und uns auch die Zeit nehmen, im Schloss-Restaurant ein Mittagessen (im Reisepreis eingeschlossen) zu uns zu nehmen.

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens 18. Oktober 2019