Die Mongolei entdecken

19-tägige Studienreise in ein kaum bekanntes Land

Die Mongolei: zweitgrößtes Binnenland der Erde, 5x größer als Deutschland, mit nur ca. 2,8 Millionen Einwohnern, wovon gut die Hälfte in der Hauptstadt Ulaanbaatar lebt.

Unsere Reise konzentriert sich auf die zentrale Mongolei. Ausgangs- und Endpunkt ist Ulaanbaatar. Dort verbringen wir zwei Nächte im Vier-Sterne-Hotel. Die weiteren Übernachtungen erfolgen in Jurten (Zweieroder Einzelunterbringung).

Reisestationen und weitere Informationen zur Rundreise entnehmen Sie dem gesonderten Programm- Flyer, erhältlich in der ABK-Geschäftsstelle.

Wir werden viel unberührte Natur erleben, in heißen Quellen baden, Einblicke in die Nomadenkultur sowie geschichtliche und kulturelle Schätze gewinnen.

Wir bewundern großartige Landschaften, endlose Steppe mit hohem blauen Himmel und Herden halbwild lebender Haustiere (Pferde, Yaks, Rinder, Kamele), das gewaltige Changaj-Gebirge (höchster Berg: Otgon Tenger Uul mit 4021 Metern), wilde Gebirgsflüsse, Lärchen- und Kiefernwälder und die Halbwüste der riesigen Sanddüne Elsen Tasarkhai. Lassen Sie sich überraschen von der Pflanzenvielfalt und dem Reichtum der Natur.

Höhepunkte unserer Reise sind die Nationalparks Chorgo Terchiin Tsagaan Nuur, Hustain Nuruu und Terelj.

Der Nationalpark Chorgo Terchiin Tsagaan Nuur mit dem Großen Weißen See und dem Vulkankrater Chorgo Uul und den weitläufigen Lavafeldern ist beeindruckend. See und Vulkankrater sind ca. 7200 Jahre alt. Ein Erlebnis ist die ca. 2-stündige, nicht anstrengende Wanderung um den Chorgo Uul mit einem 10-minütigen Aufstieg bis zum Kraterrand des Vulkans.

Der Hustain Nuruu Nationalpark bietet nicht nur eine abwechslungsreiche Parklandschaft mit vielen seltenen Pflanzen (z.B.

wilde Mandeln), sondern ist insbesondere wegen der ausgewilderten mongolischen Wildpferde (Takhis) sehenswert. Mit Glück können wir auch weitere Tiere, wie sibirische Wapitis, Gazellen, Rotwild Steinböcke, Bartgeier und Steinadler, beobachten.

Im Nationalpark Terelj sind u.a. bizarre Felsformationen zu bewundern. Bekannt ist der sog. Schildkrötenfelsen, ein Granitblock aus der Kreidezeit in Form einer Schildkröte.

Der Besuch bei Nomadenfamilien vermittelt einen Eindruck von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Mongolen und wir gewinnen ein lebendiges Bild ihrer mehr als 2000 Jahre alten Kultur. Wir lernen die karge, aber praktische Einrichtung einer Jurte und ihre Nutzung kennen.

Wir erfahren Einzelheiten zur Arbeitsaufteilung zwischen Mann und Frau sowie zur Stellung der Frau in der Nomadenfamilie.

Die vielen Gebote um und in der Jurte weisen auf ihre animistische Herkunft hin.

Neben den zahlreichen steinernen Zeugnissen aus der Stein- und Bronzezeit (z.B.

Hirschsteine, Steinstelen, Felszeichnungen, türkische Gräber) sind vor allem buddhistische Bauten zu entdecken.

Wir besichtigen das „Gandan-Kloster“ in Ulaanbataar, wichtigstes buddhistisches Heiligtum in der Mongolei und „Erdene Dzuu“, das älteste und weiträumigste Kloster, das im 16. Jahrhundert auf den Ruinen der einstigen mongolischen Hauptstadt „Karakorum“ entstand.

Erfüllt mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen treten wir am 11. Juli die Heimreise an.

 

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 15. März 2017
Anzahlung 600,00 Euro