Weltkulturerbe Völklinger Hütte und Ausstellung Queen Elizabeth II

Wir besuchen im Saarland das ehemalige sehr eindrucksvolle Hüttenwerk Völklinger Hütte und die dortige Ausstellung „Legende Queen Elizabeth II“ – Sammlung Luciano Pelizzari, die in einem umfassenden Porträt der Monarchin Fotos, Gemälde, Münzen, Briefmarken, Dokumente u.a. zeigt.

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens bis 31.10.2018

 

Zum Weihnachtsmarkt ins Schloss Dyck, Jüchen (unweit von Grevenbroich)

ein ganz besonderer Weihnachtsmarkt

Im Schloss Dyck wollen wir gegen 11.00 Uhr mit einer ca. 1 ½-stündigen Führung durch die gesamte Schlossanlage beginnen. Die gut erhaltene, tausendjährige Gesamtanlage erschließt sich den Besuchern durch die Höfe, die von unterschiedlichen Häusern umgeben sind. Die Architektur und die Funktionen der Gebäudeteile verbinden sich mit der Gesellschaftsordnung des Barock und vermitteln einen Eindruck der damaligen Lebensweise. Die nicht öffentlich zugängliche Schlosskapelle bildet den Schlusspunkt dieser Führung.

Anschließend tauchen wir dann individuell in die Schlossweihnacht ein, wo sich vor der Kulisse des historischen Wasserschlosses der Weihnachtsmarkt als Fest für alle Sinne offenbart. Es duftet nach Tannengrün, Plätzchen und gebrannten Mandeln. Lodernde Feuerkörbe verbreiten anheimelnde Wärme. Dazu erklingen Weihnachtslieder, die die Chöre der umliegenden Gemeinden anstimmen. Rund 160 Aussteller bieten ausgewählte Geschenkideen zum Bewundern und Erwerben an. Das hochwertige Angebot an Weihnachtsdekorationen, an Schmuck, Textilien, Wohnaccessoires und Kunstgewerbe rundet das Bild einer festlichen Schlossweihnacht ab. Und weil der Besuch des Weihnachtsmarktes auch hungrig macht, ist auf der Orangeriehalbinsel ein Gastronomierondell eingerichtet. Neben frischen Waffeln und saisonalen Angeboten stehen auch leckere Suppen nach Großmutters Rezepten auf der Speisekarte. Plätzchen, Stollen und Hochzeitsbrot, Tiroler und italienische Spezialitäten, provenzalischer Nougat sowie englischer und fernöstlicher Tee sorgen für kulinarische Vielfalt. Erstmals erstreckt sich der Weihnachtsmarkt weiter in den mit Kerzen erleuchteten Bereich der Mustergärten hinein. Nach all dem Erlebten werden wir dann um ca. 18.00 Uhr wieder nach Hause fahren.

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 1. November 2018

MARBURG

– die gleichermaßen historische wie lebendige junge Universitätsstadt –

Unsere Fahrt geht zur Universitätsstadt mit 800-jähriger Geschichte. Die für Marburg so typische lebendige Symbiose aus alt und neu erfahren wir auf unserem Weg durch die Altstadt. Das bis in das 13. Jahrhundert zurückgehende Ensemble der hangaufwärts drängenden Stadt zwischen der Elisabethkirche im Tal und dem Landgrafenschloss auf dem Berg präsentiert sich wie ein über Jahrhunderte geschriebenes Geschichtsbuch.

Unseren Gang durch die Stadt beginnen wir an der Elisabethkirche, die über der Ruhestätte der Heiligen Elisabeth von Thüringen errichtet wurde. Die farbigen Glasfenster zeigen ihr Leben und die Werke der Barmherzigkeit.

Es geht hinauf in die Altstadt zum historischen Marktplatz. Mit dem Marktbrunnen und dem im spätgotischen Stil erbauten Rathaus präsentiert er sich damals wie heute als Zentrum des gesellschaftlichen Lebens. Unter dem Eindruck der Lehre Martin Luthers schloss sich Landgraf Philipp dem Gedanken der Reformation an. Er gründete in dem auf der Stadtmauer gelegenen ehemaligen Dominikanerkloster die erste neugegründete protestantische Universität der Welt, die „Philipps-Universität“. Hier werden wir die Aula besuchen.

Nach der Mittagspause in der Altstadt von Marburg steigen wir auf zur landschaftskrönenden Burg. (Für Gäste, die nicht so gut zu Fuß sind, gibt es eine Alternative.) Landgrafenburg, Fürstenresidenz, Festung – die gotische und spätgotische Anlage repräsentiert eine einzigartige, facettenreiche Geschichte. Das Schloss war 1529 Schauplatz der „Marburger Religionsgespräche“ zwischen Luther und dem Schweizer Reformator Zwingli über die Bedeutung des Abendmahls. Ein kirchenhistorisches Datum!

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 3. März 2019

Zur Weinbergpfirsich- und Kirschblüte nach Hatzenport/Mosel

-mit dem Planwagen auf Entdeckungsreise –

Aufgrund der großen Nachfrage führen wir die Fahrt nochmals durch, allerdings mit geändertem Ablauf

Im April zeigen der Rote Weinbergpfirsich sowie die Kirschbäume als Frühlingsboten ihr Talent. Je nachdem, wie frühlingshaft die Temperaturen sich entwickeln, öffnen die Bäume in der ersten bis dritten Aprilwoche ihre Blüten. Die über und über mit rosa bzw. weißen Blüten besetzten Bäume sind von weit her von den steilen Hängen an der Mosel zu sehen, während die Reben noch nackt und kahl auf ihr Erwachen warten müssen.

Pfirsiche an der Mosel? Ja, Sie haben richtig gehört. Aber was hat der Pfirsichbaum im Weinberg zu suchen? Vor rund zehn Jahren haben einige Winzer damit begonnen, die Bäumchen hier wieder anzupflanzen. Sie wollten damit der Verbuschung der Rebflächen Einhalt gebieten. Im Übrigen haben die Römer den so genannten „Perserapfel“ eingeführt. Aber er war lange Zeit in Vergessenheit geraten, was daran lag, dass seine Pflege eine echte Herausforderung ist. Aber eine, die sich lohnt!

In Cochem beginnen wir mit einer 1 ½ – stündigen Stadtführung. Anschließend können wir auf eigene Faust den Ort erkunden und Mittag essen. Um 13:30 Uhr fahren wir nach Hatzenport (ca. 25 km von Cochem entfernt) wo eine 2 ½ – 3 – stündige unterhaltsame Planwagenfahrt auf uns wartet. Dabei können wir selbstverständlich u.a. guten Wein und sonstige Getränke genießen. Wir fahren durch Weinberge, Wald und Wiesen, wobei sich herrliche Ein- und Ausblicke in die romantische Mosellandschaft und auf die blühenden Obstbäume eröffnen. Um ca. 17:00 Uhr kehren wir in die Straußwirtschaft des Winzers ein. Gegen 18:30 Uhr verlassen wir dann wieder das schöne Moseltal.

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 15. März 2019

ANDERNACHER MUSIKTAGE AUF BURG NAMEDY

– Ein Hörgenuss in der besonderen Akustik des Spiegelsaals –

Auch im Jahr 2019 findet wieder das Musikfestival im Spiegelsaal auf Burg Namedy statt und unser Ehrenmitglied Gernot Meyer- Heynicke begleitet uns. Unter dem Namen „family and friends“ ist diese Konzertreihe noch in der Planung, deshalb sind Künstler und Musikstücke noch nicht bekannt. Sobald wir nähere Informationen haben, werden wir diese Ihnen in unserem ABK-aktuell bekannt geben.

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 28. März 2019

Das Sauerland

Schätze der Romanik im Hochsauerland

Die schöne Mittelgebirgslandschaft des Hochsauerlandes birgt einen Schatz, der wenig bekannt ist: Mittelalterliche romanische Dorfkirchen. Diesen Kirchen gilt die diesjährige Sauerlandreise. Diese Kirchen sind an Werktagen normalerweise geschlossen. So kann man sie nur mit einer organisierten Reise besichtigen. In jeder der Kirchen wird es eine kurze Führung geben und danach Zeit, sie selbst zu entdecken und die alten Räume zu erfahren.

Wir besuchen zuerst das Dorf Affeln, das heute zur Stadt Balve gehört. Die katholische Pfarrkirche St. Lambertus ist eine in der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaute spätromanische Hallenkirche mit einem flandrischen Flügelaltar.

Unser nächstes Ziel ist der kleine Ort Stockum. Hier steht die Pfarrkirche St. Pankratius aus dem 11. Jahrhundert mit einem aus dieser Zeit stammenden romanischen Kreuz und Taufstein. In Stockum werden wir auch die Mittagspause einlegen und in einem traditionellen Gasthaus speisen. In einer etwa einstündigen Fahrt durch das Homert-Gebirge erreichen wir die Dörfer Berghausen und Wormbach in der Nähe von Schmallenberg. In Berghausen können wir in der romanischen Wehrkirche St. Cyriakus, die um 1220 errichtet wurde, künstlerisch hervorragende Fresken und Wandmalereien bestaunen. Nicht weit entfernt liegt die Kirche St. Peter und Paul in Wormbach aus dem 13. Jahrhundert mit ihrem mächtigen Turm. Sehenswert ist vor allem die in der europäischen Kirchenmalerei seltene Wandmalerei der 12 Tierkreiszeichen. Die Orgel stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist die älteste erhaltene westfälische Pfeifen-Orgel. Reizvoll ist auch die barocke Innenausstattung. Wir lassen den Tag ausklingen in der alten Hanse-Stadt Schmallenberg, die mit nur 20 000 Einwohnern dennoch eine der flächengrößten Städte Deutschlands ist. Interessierte können das „Schieferbergbauund Heimatmuseum Holthausen“ besuchen. Ansonsten lädt die Stadt zum Verweilen ein, bevor wir die Heimreise antreten.

Schriftliche Anmeldung
sofort, bis spätestens 15. April 2019

Essen: Villa Hügel und Zeche Zollverein

Hoch über dem Baldeneysee südlich von Essen thront weithin sichtbar die Villa Hügel. Sie wurde 1873 als Wohnhaus der Industriellenfamilie Krupp erbaut. Die Villa Hügel besteht aus zwei Gebäudetrakten, dem großen- und dem östlich angrenzenden kleinen Haus. Im Laufe der Zeit wurden die Gebäude immer wieder aus- und umgebaut und die Einrichtung verändert.

Mit ihrer einzigartigen Architektur, den Kunstschätzen und dem großzügigen Park wollen wir die Anlage mit einer Führung vormittags besuchen. Nach einer individuellen Mittagspause im Sommergarten des Casino Zollverein (Selbstbedienung) wollen wir als Kontrastprogramm die Zeche Zollverein besichtigen.

Die Zeche Zollverein war bis zu ihrer Stilllegung 1986 das größte Steinkohlebergwerk in Essen. Nach der Stilllegung wurde die gesamte Anlage unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahr 2001 wurde der Industriekomplex Zeche und Kokerei Zollverein zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Heute ist sie ein Symbol des Wandels des Ruhrgebietes vom Kohlenpott zum Kulturzentrum. Während einer Führung erhalten wir Einblicke in die authentisch erhaltenen Übertageanlagen von Zollverein Schacht XII und hören spannende Details über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bergleute.

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 1. Juni 2019

Melatenfriedhof in Köln

Dieser Zentralfriedhof wurde 1810 eröffnet, nachdem die französische Besatzung Beerdigungen auf innerstädtischen Kirchhöfen aus hygienischen Gründen verboten hatte. Schnell etablierte sich eine Grabhierarchie mit Gräbern der 1. Klasse an den Hauptwegen, die der 2. Klasse an den Querwegen und innerhalb der Flure liegen die Reihengräber der 3. Klasse. Alles eine Frage des Geldbeutels!

Zu bestaunen sind die bombastischen, prunkvollen, alten Grabanlagen an der „Millionenallee“ mit teils heute noch bekannten Familiennamen. Gräber berühmter Künstler, Politiker, Musiker, Schriftsteller, Dombaumeister, Karnevalisten oder das der Klosterfrau Clementine.

Der Melaten-Friedhof ist nicht nur eine Beerdigungsstätte sondern auch ein Raum für Kunst. Während einer Führung mit der Kunsthistorikerin Christel Diesler werden wir Grabmale unterschiedlicher Kunst- Epochen vom Klassizismus über historistische Formen wie Neuromanik, -gotik, -renaissance, -barock und Ekklektizismus bis zur Moderne der Gegenwart mit ihren Motiven, Skulpturen und Symbolen auf uns wirken lassen.

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 15. Juli 2019

EIFELEXKURSION Kirchen in Manderscheid, Hillesheim und Alendorf

Auf vielfältigem Wunsch unserer Mitglieder setzen wir unsere Tagesausflüge in die Eifel mit Elke Gennrich fort.

Wir beginnen in dem herrlich gelegenen Burgenstädtchen Manderscheid mit dem Besuch der Lebensbaumkirche von 1968. Ein ungewöhnliches Bauwerk des Trierer Dombaumeisters Karl Peter Böhr, der noch Schüler von Dominikus Böhm war. Aus dem Taufbrunnen in der Krypta steigt ein steinerner Lebensbaum hoch hinauf in den Chor der Kirche und trägt den Altar. Der Organist wird uns die Beckerath-Mayer-Orgel vorführen.

Auch noch in Manderscheid folgt dann die Mittagspause in der sehr gefragten „Heidsmühle“, mitten im Wald an der brausenden Kleinen Kyll.

Unsere zweite Station, 34 km weiter, ist Hillesheim mit der St. Martinskirche. Diese Saalkirche von 1851/52 verkörpert als stützenloser „Einraum“ das klassizistische Ideal strenger Monumentalität, das mit mehr als 60 Kirchen die Region in der ersten Hälfte es 19. Jahrhunderts dominierte. Die dritte und letzte Station, nur 11 km entfernt, führt uns ins dörfliche Alendorf zur 1494 gestifteten Saalkirche St. Agatha, die auf einer Anhöhe unter hohen alten Buchen liegt. Der Turm dieses urtümlichen Gotteshauses hat 1,40 m dicke Mauern und birgt ein großes Geläut von vier Glocken. Bei St. Agatha steht auch die erste von 14 großen Stationen eines Kreuzweges in rotem Sandstein aus dem 17. Jahrhundert.

Zum Abschluss lassen wir unsere Augen über diesen Kalvarienberg gleiten, über das größte zusammenhängende Wacholdergebiet in Nordrhein-Westfalen, das ein besonderes Landschafts- und Naturerlebnis darstellt.

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens 18. Juli 2019

Dr. OETKER-WERKSBESICHTIGUNG

– mit geführter Stadtrundfahrt in Bielefeld –

In den ehemaligen Dr. Oetker-Produktionsgebäuden in Bielefeld wurde im Jahr 2005 die Dr. Oetker-Welt eingerichtet. Verteilt über vier Etagen erfahren wir während eines Rundganges etwas über die Familiengeschichte, aber auch über die Produktion und die Produkte u.a. über Pudding und Pizza. Und natürlich gibt es auch etwas zum Probieren. Aus einem überdimensional großen gelben Puddingturm, der wie ein Kaffeeautomat funktioniert, können wir warmen Pudding in Tassen füllen und im Bistro werden uns leckere Kostproben von Pizzen gereicht.

Aber bevor wir unseren Rundgang beginnen, essen wir gemeinsam in Bielefeld in einem Restaurant in der Innenstadt zu Mittag, um dann später zum Nachtisch Pudding zu probieren. Nach der Führung durch die Dr. Oetker -Welt starten wir eine 2- stündige Rundfahrt mit unserem Bus, um wichtige Sehenswürdigkeiten Bielefelds kennen zu lernen und einen umfassenden Einblick in die Stadtgeschichte und die wirtschaftliche Entwicklung zu erhalten.

Dabei werden wir auch durch den Stadtteil Bethel fahren und einen Eindruck von der Größe dieser sich auf 3,5 km Länge erstreckenden sozialen Einrichtung erhalten.

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 20. August 2019