Der Harz

eine Herbstreise in den nördlichen Harz

Der Harz ist Deutschlands größter Waldnationalpark. Schlösser, Kirchen und Klöster erzählen seine Geschichte. Sagenumwoben sind der Brocken (1141 m), beeindruckend die Fachwerkschönheiten Quedlinburg und Wernigerode sowie die Kaiserpfalz in Goslar. Unser Standort ist das Harzer Kultur- & Kongresshotel in Wernigerode mit seinem neu gestalteten Wellnessbereich, in dem uns Sauna, Dampfbad, Whirlpool und Fitnessgeräte kostenlos zur Verfügung stehen. Diese Studienreise wurde von unserem Mitglied Manfred Stützer gestaltet, der uns auch begleiten wird.

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 28. Juni 2018

VENEDIG – einmal ganz anders

Venedig, die Lagunenstadt mit ihren romantischen Kanälen und herrlichen Palästen, wollen wir einmal ohne Hektik und die vielen Touristen, die im Sommer die Stadt „überlaufen“, besuchen. Uns erwartet ein prachtvolles Kaleidoskop an Eindrücken mit Führungen durch Museen, Galerien, Kirchen und Palästen mit der Kunsthistorikerin Jenny Schmidt.

Reiseprogramm

1. Tag, Montag, 19.11. – Flug nach Venedig
Flug von Köln/Bonn oder Düsseldorf nach Venedig. Bustransfer nach Venedig. Nachdem wir unser Gepäck abgestellt haben, genießen wir einen Cappuccino auf der Piazza. Anschließend bestaunen wir die Markus-Kirche mit ihren wunderbaren Mosaiken, die Pala d’Oro, bestückt mit 3000 Edelsteinen, und den weiträumigen Markusplatz. Wir bummeln weiter durch die wunderschönen Rioni zur Rialto-Brücke. Am Abend haben wir ein gemeinsames Abendessen in einem besonderen Restaurant.

2. Tag, Dienstag, 20.11. – Venedig intensiv
Es erwartet uns ein prall gefüllter Tag. Zunächst gehen wir zur Kirche Santa Maria della Salute und dann weiter zur Galleria dell’ Accademia, in der wir u.a. Meisterwerke von Tizian, Giorgione und Veronese bewundern. Erholen werden wir uns bei typischen Cicchetti und einer Ombra. Wir gehen danach weiter zur prachtvollen Kirche Santa Maria Gloriosa de Frari. Diese monumentale Franziskanerkirche zählt zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Serenissima.Wir bewundern zwei Meisterwerke von Tizian und das Pesaro-Triptychon von Giovanni Bellini. Gemeinsames Abendessen (fakultativ).

3. Tag Mittwoch, 21.11. – Venedig –
es gibt noch viel zu sehen In der Nähe unserer Unterkunft liegt der Campo San Rocco mit der einzigen Scuola Grande, deren ursprüngliches Ambiente sich seit dem 15. Jh. fast unverändert erhalten hat. Tintoretto schenkte ihr eine überwältigende malerische Ausstattung, die wir besichtigen werden. Nach einer Mittagspause fahren wir mit dem Vaporetto (Linienschiff) zur San Zaccaria- Kirche und zum Campo Santa Maria Formosa. Danach besichtigen wir Ca´d´Oro, den wohl schönsten Palast der venezianischen Gotik. Gemeinsames Abendessen (fakultativ).

4. Tag, Donnerstag, 22.11. – Murano und Torcello
Während einer Bootsfahrt zu den Inseln Murano und Torcello erkunden wir die Lagune. Murano ist weltweit für seine besondere Glaskunst bekannt. Torcello war die erste Siedlung der Lagune in Venedig. Hier besichtigen wir den großen Dom Santa Maria Assunta und die Kirche Santa Fosca sowie den Thron Attilas und die Teufelsbrücke. Gemeinsames Abendessen (fakultativ).

5. Tag, Freitag, 23.11. – Guggenheim-Museum / Rückflug
Nach dem Frühstück besuchen wir das Guggenheim-Museum mit seinen Exponaten der klassischen Moderne. Im Anschluss erfolgen der Transfer zum Flughafen und der Heimflug. (Programmänderungen vorbehalten)

 

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 15. Februar 2018

Zum Jahreswechsel in die „Weltstadt mit Herz“ MÜNCHEN

Wie in jedem Jahr wollen wir in einer aufregenden Stadt gemeinsam das Neue Jahr begrüßen. Zum Jahreswechsel 2018/2019 führt unsere Fahrt nach München, der ehemalig königlich bayerischen Residenzstadt, die zu jeder Jahreszeit Interessantes und Liebenswertes bietet.

Die uns vertraute Firma Jablonski fährt uns am Samstag, den 29.12.18 zu unserem schönen Ziel. Auf der Hinfahrt machen wir einen Stopp in Ulm. Dort haben wir eine Stadtführung und besuchen das Ulmer Münster. Abends erreichen wir dann unser Domizil für vier Tage, das zentral gelegene „Maritim Hotel“ in München. Nach dem Bezug unserer Zimmer haben wir ein gemeinsames Abendessen im Hotel mit regionalen Spezialitäten.
Am Sonntag, den 30.12.18 steht der Besuch der „Alten Pinakothek“ auf dem Programm. Wir werden die „Alten Meister“ mit einer sachkundigen Führung bewundern. Am Abend ist ein Theaterbesuch vorgesehen. Wir bemühen uns – sobald der Spielplan vorliegt – um Karten für die „Komödie im Bayrischen Hof“.

Am Montag, dem Silvestertag, erleben wir eine Stadtrundfahrt mit Führung. Nachmittags haben wir Zeit, uns auszuruhen, um dann am Abend im Hotel Maritim ein festliches Abendessen (3 Gang-Menü) zu genießen und anschließend fröhlich mit Live-Musik ins Neue Jahr zu tanzen.

Nach einem späten Frühstück am Neujahrstag werden wir ein Konzert erleben. Ort, Zeit und Inhalt können wir jetzt noch nicht festlegen. Das werden wir jedoch den Teilnehmern rechtzeitig mitteilen. An unserem letzten Abend wollen wir Abschied nehmen von der „Weltstadt mit Herz“ in einem typischen Münchner Brauhaus, dem „Augustiner Keller“.

Am 2. Januar treten wir dann die Heimreise an.

PRAG – MUSIKALISCHER HÖHEPUNKT IM FRÜHLING

36. Prager Kulturkaleidoskop
– eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte –

„Prag lässt nicht los. Dieses Mütterchen hat Krallen“, wie Franz Kafka in einem seiner Briefe schrieb. Diese Erfahrung wollen wir auch machen, denn Prag zählt zu den wenigen Städten, die zu jeder Jahreszeit ein besonderes Flair ausstrahlen. Ihren Ruf als Kulturmetropole konnte sie sich bis in die Neuzeit bewahren. Dass in den Mauern der zahlreichen Theater- und Konzertgebäude der tschechischen Hauptstadt noch heute Klassik lebt, davon können wir uns auf dieser Reise in die „Goldene Stadt“ der hundert Türme, wie Prag auch genannt wird, gleich mehrfach überzeugen – denn unser Motto lautet: Tagsüber Besichtigungen, abends große Kunst.

Reiseprogramm Besichtigungen:

Altstadtrundgang Bei unserem Stadtrundgang durch das historische Zentrum, das 1992 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, sehen wir u.a. das Rathaus mit seiner 2018 restaurierten Astronomischen Uhr, die gotischen Türme der Teyn Kirche und die Karlsbrücke, eine der ältesten Steinbrücken Europas, die nur für Fußgänger geöffnet ist. Zahlreiche Heiligenfiguren säumen die beiden Ränder der Brücke. Auch das barocke Prag auf der Kleinseite werden wir kennen lernen. Hier sehen wir viele Prachtbauten und Paläste mit Rokoko- und Barockfassaden. Das dominanteste Gebäude auf dem Kleinseiter Platz ist die barocke St. Nikolaus Kirche. Noch prächtiger als ihr Äußeres ist das Innere der Kirche. Ein 1500 m² großes Deckengemälde mit Bildern aus dem Leben des Heiligen Nikolaus von Myra können wir bewundern.

Geburtsort von Antonin Dvorák Während eines Ausflugs nach Nelahozeves, dem Geburtsort des berühmten tschechischen Komponisten, besuchen wir sein Geburtshaus und das im 16. Jahrhundert errichtete Schloss Nehahozeves. Hier besichtigen wir u. a. die berühmte Gemäldesammlung der Familie von Lobkowitz. Sie umfasst u.a. Werke von Pieter Brueghel d. Ä. (Die Heuernte), Peter Paul Rubens (Die Göttin Hygieia) sowie die sog. spanischen Porträts vom Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts.

Prager Burgviertel Die Prager Burg, das älteste Wahrzeichen der Stadt und die größte mittelalterliche Burganlage weltweit, wird bei unseren Besichtigungen nicht fehlen. Einst herrschten von hier aus die Könige, heute ist die Burg Sitz des tschechischen Staatspräsidenten. Hier erkunden wir u.a. den alten Königspalast, den St. Veitsdom und das goldene Gässchen.

Alter jüdischer Friedhof Zu den bekanntesten jüdischen Friedhöfen zählt der alte jüdische Friedhof in der Prager Altstadt, der von einer hohen Mauer umgeben ist. Wir werden den Friedhof sowie die Synagogen besuchen.

Während einer romantischen Schifffahrt auf der Moldau nehmen wir Abschied von der Prager Altstadt und lernen die Stadt aus einer anderen Perspektive kennen.

Festivalzyklus vom 16.3. bis 18.3.2019 Nach unserem gemeinsamen Abendessen genießen wir am Samstag 16.3. im legendären Ständetheater die Oper „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven. Am Sonntag 17.3. erwartet uns abends, nach unserem gemeinsamen Abendessen, im Nationaltheater die Oper „La Bohème“ von Giacomo Puccini. Am Montag 18.3., nach dem gemeinsamen Abendessen, wollen wir uns im historischen Musiktheater Karlin an der Oper „Nabucco“ von Giuseppe Verdi erfreuen. Mittwoch, 20.3. – Rückreise nach Bonn. Mit vielen schönen Eindrücken treten wir die Heimreise an.

Programmänderungen vorbehalten

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 15. Januar 2019

Kreta (abgesagt)

– Die griechische Insel zwischen Orient und Okzident –

Kreta liegt im östlichen Mittelmeer zwischen dem Kretischen Meer im Norden und dem Libyschen Meer im Süden. Die faszinierende Kombination aus Natur und Kultur und insbesondere die Gastfreundschaft der Menschen sind nur einige der Gründe, warum Kreta zu den beliebtesten Reisezielen im Mittelmeerraum gehört. Auf dieser Reise – mit einem besonders engagierten Reiseführer – erleben wir die Schönheiten der Natur und sehen die interessantesten antiken Stätten. Obwohl wir von Kreta sehr viel sehen, werden wir nur einmal das Hotel wechseln.

Reiseverlauf/ Programm

1. Tag: Flug von Köln/Bonn oder Düsseldorf nach Heraklion. Dort empfängt uns unser Reiseleiter und begleitet uns nach Agios Nikolaos. Gemeinsames Abendessen. 5 Übernachtungen im Candia Park Village in Agios Nicolaos.

2. Tag: Heute besichtigen wir den minoischen Palast von Malia, der uns aufgrund seiner geringfügigen Restaurierungen einen authentischen Einblick in die Palastarchitektur des bronzezeitlichen Kreta gewährt. Ferner fahren wir mit einem Boot auf die Insel Spinalonga mit ihrer mittelalterlichen Festung, die im 20. Jahrhundert als Exil für Leprakranke diente. Schließlich machen wir einen gemütlichen Bummel durch das Hafenstädtchen Agios Nikolaos mit seinem romantischen See, der sich unmittelbar ins Hafenbecken öffnet und nach Volksüberlieferung keinen Grund hat.

3. Tag: Zunächst steht heute der Besuch des Lychnostatis-Museums in Chersonnisos an, in dem sehr anschaulich traditionelle Produktionsweisen und Verarbeitungstechniken im vorindustriellen Zeitalter auf Kreta gezeigt werden. Danach fahren wir hinauf zum Kloster Kardiotissa, dessen byzantinische Wandmalereien erst vor wenigen Jahrzehnten bei einer Restaurierung wiederentdeckt wurden. Wir sehen hier auch die wundertätige Ikone, die der Legende zufolge aus Konstantinopel (heute Istanbul) hierher geflogen ist, obwohl man sie an eine Säule angekettet hatte. Nachmittags fahren wir um die fruchtbare Lassithi-Hochebene mit ihren typischen Windmühlen.

4. Tag : Am heutigen Tag führt uns unser Fremdenführer in den Osten Kretas: Nach einer kurzen Besichtigung der kleinen Hafenstadt Sitia geht es weiter zum wehrhaften Kloster Toplou mit seiner bedeutenden Ikonensammlung. Danach besichtigen wir den Palast von Kato Zakros, die kleinste der vier großen minoischen Palastanlagen.

5. Tag: Zuerst statten wir der Kirche Panagia Kera in Kritsa einen Besuch ab, der sich vor allem wegen des nahezu komplett erhaltenen Freskenzyklus aus byzantinischer Zeit lohnt. Anschließend fahren wir zur archäologischen Stätte der minoischen Siedlung Gournia, die uns Einblicke in das Leben der „Kleinen Leute“ im prähistorischen Kreta gewährt. Nachmittags geht es dann nach Ierapetra an der Südküste. Das Städtchen wird bereits deutlich von afrikanischem Klima geprägt.

6. Tag: Heute fahren wir entlang der kretischen Nordküste nach Knossos, dem größten und berühmtesten minoischen Palast, dessen Rekonstruktionen durch den Ausgräber Sir Arthur Evans unsere Vorstellung von diesen Anlagen nachhaltig geprägt haben. Hier siedelt die griechischen Überlieferung den sagenhaften König Minos an und das Labyrinth mit dem schrecklichen Minotaurus, einem mythischen Mischwesen halb Mensch, halb Stier. Von hier geht es weiter nach Westen nach Ammoudara in unsere zweite Unterkunft „Creta Beach“. Dort sind wir vier Nächte.

7. Tag: Zuerst besuchen wir in Iraklio, der Hauptstadt Kretas, das Archäologische Museum mit der größten Sammlung eindrucksvoller minoischer Altertümer. Anschließend begeben wir uns auf einen gemütlichen Stadtrundgang, der uns u.a. auch zum venezianischen Hafenkastell führt.

8. Tag: Wir besuchen mit dem Kloster Arkadi eine wichtige nationale Gedenkstätte. Beim Aufstand gegen die türkischen Herren der Insel 1866 sprengten sich hier eingeschlossene Griechen selbst in die Luft, um der drohenden Gefangenschaft und Sklaverei zu entgehen. Von hier fahren wir in die zauberhafte Hafenstadt Rethymnon mit ihrer venezianischen Festung.

9. Tag: Die heutige Fahrt in die Messara- Ebene im südlichen zentralen Kreta führt uns zunächst zu den Ausgrabungen von Gortys, der einstigen römischen Provinzhauptstadt, die auch der Apostel Paulus aufsuchte. Danach fahren wir zum minoischen Palast von Festos, der zweitgrößten Anlage dieser Art, und zur minoischen Villa von Agia Triada. Abschließend besuchen wir den Strand von Matala, der zur Zeit der Hippies als Ziel für Aussteiger aus der ganzen Welt Berühmtheit erlangte. Etwas von der Flower-Power- Atmosphäre ist dort immer noch zu spüren.

10. Tag: Nach einer erlebnisreichen Reise geht es dann zurück nach Deutschland.

(Änderungen vorbehalten)

 

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 1. Dezember 2018

Kulturreise Georgien – „Grenzgänge im Kaukasus“

Georgien und seine Nachbarn sind der Schwerpunkt dieser Reise und stellen die Region als Heimat unterschiedlicher Völker dar. Wir reisen von Tbilisi (Tiflis) nach Mtskheta in den Osten des Landes nach Kakhetien und weiter bis an die östliche Grenze zu Aserbaidschan. Von da aus führt die Reiseroute in den Süden des Landes nach Vardzia und anschließend zum Schwarzen Meer nach Batumi. Wir lernen ein vielseitiges Land am Übergang zwischen Europa und Asien kennen und erleben dabei die Gastfreundschaft der Georgier.

Tag 1 Anreise: Wir fliegen mit einem Linienflug von Köln/Bonn über München in die georgische Hauptstadt und kommen in Tbilisi nach Mitternacht an. Nach dem Transfer vom Flughafen in die Unterkunft (Villa Mtiebi o.ä.) ruhen wir uns von der Anreise aus.

Tag 2 Durch die Altstadt von Tbilisi: Wir starten einen entspannten Akklimatisierungsrundgang durch die Altstadt von Tbilisi und fangen neben den Kirchen, Festungen, Moscheen und Synagogen die Stimmung und das Flair der Stadt ein. Alte Gassen und Häuser sowie die Lebensweise der Stadtbewohner bieten dazu perfekte Gelegenheit. Mit einem frühen Abendessen und einem anschließenden Abendspaziergang lassen wir den Tag ausklingen.

Tag 3 Am Rande der Großmächte – Mtskheta: Wir erkunden die alte Hauptstadt, ca. 20 km von Tbilisi. Die Geschichte Georgiens im gesamtkaukasischen Kontext lässt sich an keinem anderen Ort besser beschreiben – Mtskheta liegt im geographischen Zentrum des Kaukasus und spielte durch seine Lage am Rande der historischen Großmächte eine Rolle. Wir werden insbesondere die Kathedrale von Svetickhoveli („lebensspendende Säule“) und die Kreuzkirche Djvari besuchen. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Tbilisi.

Tag 4 Im Osten des Landes – Kakhetien und Alazani-Tal: Gegen 9 Uhr brechen wir in Tbilisi auf und fahren in einem kleinen Reisebus gen Kakhetien, einer Region im Osten, die für den Weinanbau bekannt ist. Die Fahrt auf einer gut ausgebauten Straße dauert etwa drei Stunden. Wir erreichen die Stadt Sighnaghi (Unterkunft für die nächsten zwei Tage Dzveli Ubani o.ä.). Wir schauen uns das charmante Städtchen an; bei guten Sichtverhältnissen bekommt man hier den ersten Eindruck vom Kaukasus und dem Alazani-Tal. Bei einem frühen Abendessen lassen wir den Tag ausklingen.

Tag 5 Im Alazani Tal – Weinprobe: Wir besuchen die lokale Weinwirtschaft im Alazani Tal. Wir lassen uns von der Weinauswahl überraschen und von der Sonne Georgiens verführen. Uns erwarten Rundgänge und Führungen inkl. Verkostung. Seelenheil finden wir in einer der zahlreichen Kirchen am Wegesrand. Abends kehren wir nach Sighnaghi zurück.

Tag 6 Grenzgänge im Süden: Busfahrt (6 Std) von Sighnaghi zum Höhlenkloster Vardzia im Süden Georgiens, im Grenzgebiet zu Armenien und der Türkei. Etwa auf der Hälfte der Strecke besuchen wir den Ort Bolnisi (eine der ältesten erhaltenen Kirchen des Südkaukasus- Sioni Kirche; Stadtgründung „Katharinenfeld“ durch deutsche Siedler 1818.) Unterkunft Valodias Cottage o.ä.

Tag 7 Mönchtum – Askese – Höhlenkloster: In der ersten Hälfte des Tages besichtigen wir des Höhlenkloster Vardzia (Fussweg von der Unterkunft) – eine gute Gelegenheit, in die Geschichte des Mönchtums einzutauchen. In der zweiten Hälfte des Tages wollen wir eine Wanderung am Fluss Kura unternehmen und Fauna und Flora der Region erklären.

Tag 8 Von den Bergen zum Meer: Fahrt von Vardzia nach Kutaissi (ca. 4 Std.). Zweitgrößste Stadt Georgiens, seit der Antike bekannte Stadt der Landschaft Kolchis, die im frühen Mittelalter eine wichtige Rolle spielte. Spaziergang in der Altstadt; Unterkunft Argo Palace o.ä..

Tag 9 Batumi – Perle am Schwarzen Meer: Wir besuchen die charmante Altstadt, die „frisch renovierte“ Bagrati Kathedrale und die Klosteranlage Gelati. Das Ensemble – erste mittelalterliche akademische Lehranstalt des vereinigten Königreichs Georgien – ist auf der roten Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Am Abend erreichen wir Batumi (ca. 3 Std. Fahrt) – Meer, Palmen, Zitronen. Unterkunft Hotel Brighton o.ä.

Tag 10 Batumi und Umgebung: Wir genießen Batumi: entweder Tour in den Nationalpark „Mtirala“ oder Picknick im Botanischen Garten. Abends ist ein Kulturprogramm vorgesehen (staatliche Oper oder Konzertbesuch). Vorher georgisches Abendessen.

Tag 11 Abschied: Rückreise nach Tbilisi (ca. 5 Std. Fahrt). Ankunft und kurze Übernachtung (Villa Mtibi o.ä.). Bei einem Abendessen vor dem Abflug wollen wir die Eindrücke der Reise zusammenfassen.

Tag 12 Abreise: Abflug mit Linienflug nach Köln/Bonn in den frühen Morgenstunden.

 

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 28. Februar 2019

WIEN und Umgebung

Besuch einer Stadt mit hoher Lebensqualität und besonderem Flair

Das an der Donau gelegene WIEN ist mit über 1,8 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Großstadt Österreichs. Architektonisch ist sie bis heute vor allem von den Bauwerken um die Wiener Ringstraße aus der Gründerzeit, aber auch von Barock und Jugendstil geprägt. Durch ihre Rolle als kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt des Kaisertums Österreich ab 1804 wurde sie im 19. Jahrhundert zu einem kulturellen und politischen Zentrum Europas. Das historische Zentrum sowie das Schloss Schönbrunn gehören heute zum UNESCOWeltkulturerbe. Wien zählt zu den zehn meistbesuchten Städten Europas und ist heute als internationaler Kongress- und Tagungsort Sitz von über 30 internationalen Organisationen. Zudem gilt sie als Stadt mit sehr hoher Lebensqualität. In der internationalen Mercer-Studie 2017/2018, in der die Lebensqualität anhand von 39 Kriterien wie politische, wirtschaftliche, soziale und Umweltfaktoren in 231 Großstädten weltweit verglichen wurden, belegte Wien zum neunten Mal in Folge den ersten Rang.

1. Tag: Ab Bonn nach Passau mit Reisebus der Fa. Jablonski. Stadtführung in Passau und Zwischenübernachtung im 4-Sterne- Hotel Dormero, in der Innstadt und ca. 60 m vom Inn entfernt gelegen. Nach dem Abendessen Gelegenheit zum Spaziergang.

2. Tag: Fahrt von Passau nach Wien. Treffen der Reiseleitung auf dem Kahlenberg. Aussicht und Mittagspause, ausführliche Stadtrundfahrt. Check-In im 4-Sterne Mercur Grand Hotel Biedermeier, welches in einer ruhigen, einzigartigen Biedermeierpassage – unweit des Stadtparks und 15 Fußminuten von der Altstadt – liegt.

3.Tag: Stadtführung mit Stephansdom und Wiener Hofburg von außen. Die Hofburg in Wien ist die ehemalige kaiserliche Residenz und gehört zu den größten Palastkomplexen der Welt. Heute ist sie Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten. Nachmittags besuchen wir das Kunsthistorische Museum mit Audio-Guides oder Führung. Es beherbergt umfangreiche Sammlungen des Kaiserhauses. Mit seiner Kollektion bedeutender Werke und der weltgrößtenBruegel-Sammlung zählt es heute zu den bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Anschließend Freizeit

4. Tag: Besuch der Spanischen Hofreitschule, der ältesten Reitschule und die einzige Institution der Welt, an der die klassische Reitkunst in der Renaissancetradition praktiziert wird. Hier erleben wir eine traditionelle Vorführung mit den Hengsten. Nachmittags besuchen wir Schloss Schönbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger. Es punktet mit kaiserlichen Prunkräumen und einer prachtvollen Gartenanlage. Hier logierten einst Maria Theresia, Kaiser Franz Joseph, Kaiserin Elisabeth etc. Es zählt zu den schönsten Barockanlagen Europas.

5. Tag: Den heutigen Tag wollen wir im Wienerwald verbringen. Er lädt u.a. zu einzigartigen Ausflugszielen ein, z.B. Stift Heiligenkreuz, dem Kloster der Zisterzienser aus dem Jahre 1133, Schloss Mayerling, welches bis 1889 Jagdschloss in Mayerling war, sowie den Weinort Gumpoldskirchen. Hier werden wir im Heurigen unser Abendessen einnehmen. Das Wort „Heuriger“ bezeichnet aber nicht nur das Lokal selbst, sondern auch den Wein vom aktuellen Jahrgang, der traditionell bis zum 11. November (Martini) so genannt werden darf.

6. Tag: Albertina mit Audio-Guides oder Führung. Die Albertina besitzt nicht nur eine der größten und wertvollsten grafischen Sammlungen der Welt sondern präsentiert mit ihrer Schausammlung “Monet bis Picasso” Meisterwerke der Klassischen Moderne. Als größtes habsburgisches Wohnpalais thront die Albertina an der Südspitze der Hofburg auf einem der letzten Reste der Basteimauern Wiens. Anschließend Freizeit.

7. Tag: Fahrt durch die Wachau – der 36 km lange Abschnitt des Donautals zwischen Melk und Krems ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und zu jeder Jahreszeit eine magische Gegend. Wir besichtigen das mittelalterliche Städtchen Dürnstein, auch Juwel der Wachau genannt sowie das weltberühmte Stift Melk, welches dank seiner palastartigen Monumentalität europaweit als eine Ikone barocker Architektur gilt. Mittagspause in Melk. Weiterfahrt nach Passau mit Übernachtung und Abendessen im Hotel Dormero .

8. Tag: Rückfahrt nach Bonn.

 

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sofort, spätestens bis zum 23. Mai 2019

KROATIEN ZUR LAVENDELERNTE

– eines der beliebtesten Reiseziele –

Kroatien liegt in Südosteuropa an der Küste der Adria. Es ist einer der schönsten Teile von Europa und gehört zu den beliebtesten Reisezielen. Es erstreckt sich von den östlichen Alpenrändern im Nordwesten und vom Flachland im Osten über das Dinara- Gebirge im mittleren Teil bis zur Adriaküste im Süden des Landes. Kroatien grenzt an Slowenien, Ungarn, Serbien, Bosnien und Herzegowina und im Südosten an Montenegro. Hauptstadt und Regierungsitz des Landes ist Zagreb.

Programmverlauf

1. Tag: Treffen um 8.00 Uhr am Flughafen Köln-Bonn – LH Schalter Abflug 9.55 Uhr mit LH 1985 nach München, Ankunft 11:00 Uhr Abflug 12.00 Uhr mit LH 1712 nach Zagreb, Ankunft 13:00 Uhr Treffen mit Reiseleiterin und Fahrt nach Selce, Check-In im 4-Sterne Hotel Katarina. Unser ausgewähltes Hotel liegt an einer malerischen Bucht hinter Crikvenica in einer der vielfältigsten Regionen der Adriaküste. Dieser Küstenbadeort, dessen Bewohner einst Fischer und Maurer waren, ist heute ein attraktives Ferienziel, dessen touristische Wurzeln über einhundert Jahre alt sind. Selce hat mit seiner Kompetenz im Tourismus bereits viele Preise gewonnen; aufgrund seines Gesamtbildes wurde der Ort sogar viermal als bester Ferienort der Region Kvarner prämiert. Orientierungsspaziergang durch Selce.

2. Tag: Insel Krk per Boot, ein repräsentativer Bestimmungsort für das Kennenlernen der nationalen Kulturgeschichte und des Kulturerbes Kroatiens. Krk bietet viele Sehenswürdigkeiten. Anschließend geht es per Boot auf die Insel Koslijun, einst ein Rückzugsort für fromme Mönche, die hier ihr ganz persönliches Paradies gefunden haben. Auf Koslijun wurde gebetet, gearbeitet und gelehrt. Auch heute noch leben Franziskanerbrüder auf der Insel. Besichtigung des Franziskanerklosters. Danach haben wir eine Führung in Vrbnik, was hoch am Berghang oberhalb des Meeres liegt und durch seine idyllischen und malerischen Gassen besticht. Hier fühlt man sich um einige Jahrhunderte in die Vergangenheit zurück versetzt.

3. Tag: Heute unternehmen wir einen Ausflug in das Weintal Vinodol, welches durch den Bergrücken von der Küste getrennt liegt und über einen sehr fruchtbaren Boden verfügt. Hier finden Sie Naturschönheit und Tradition vereint. Vor allem aber steht dieses Tal für eine lange Weinbautradition, denn dort wird auch heute noch der Wein Zlahtina, ein Weißwein aus der Gemeinde Vrbnik, angebaut, sowie Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Pinot Blanc, Muscat etc. Mit unserer Mithilfe sehen wir, wie Lavendel geerntet wird. Als Souvenir oder Mitbringsel kann jeder Teilnehmer Lavendel selbst pflücken. Innerhalb eines Unterhaltungsprogramms mit Musik und Imbiss wird die Verarbeitung zu den verschiedensten Lavendelprodukten vorgestellt.

4. Tag: Pula in Istrien wird uns überraschen! In der kleinen zauberhaften Stadt am Meer erwarten uns zahlreiche charmante Gassen mit tollen Cafés und Restaurants. Vor allem punktet es neben einer wunderschönen Landschaft auch noch mit einem ganz besonderen Flair und einer satten Portion Kultur. Wir erleben das wunderschöne, ruhige Ambiente der charakteristischen Altstadt von Rovinj, die weltweit ihresgleichen sucht. Da Rovinj einst auf einer Insel errichtet wurde und erst später Anschluss zum Festland erlangte, liegt die Altstadt nun auf einer Halbinsel. Anschließend fahren wir zum Limski-Kanal, der oft als schönster kroatischer Fjord bezeichnet wird, obwohl es eigentlich eine Bucht ist. Vor ca. 10 000 Jahren versank die 25 km lange Karstschlucht Limski draga im Meer. Heute reicht die Limski-Bucht fast 12 km in die unberührte, wilde Karstlandschaft. Aus dem Landesinneren trifft das Frischwasser des Lim-Baches auf das eindringende Meerwasser und bietet z.B. für Austern hervorragende Zuchtmöglichkeiten.

5. Tag: Wir besichtigen Rijeka, die Hafenstadt an der Kvarner Bucht, die mit etwa 145.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Kroatiens ist. Hier befindet sich einer der größten mitteleuropäischen Häfen, der insbesondere für die Binnenstaaten Mitteleuropas wichtig ist. Ein Wahrzeichen der Stadt Rijeka ist sicherlich Trsat, eine mittelalterliche befestigte Stadt der kroatischen Fürsten Frankopan und ein Marienwallfahrtsort. Anschließend haben wir die Möglichkeit, in den 18 km entfernten Kurort Opatija zu fahren, welcher am Fuß des Ucka-Gebirgsmassivs liegt und von einer üppigen subtropischen Vegetation umgeben ist.Oder wir entscheiden uns für Freizeit und fahren von Rijeka nach Selce zurück.

6. Tag: Fahrt nach Zagreb. Vor dem Abflug besichtigen wir Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens und damit das Geschäfts- und Ausbildungszentrum, eine Kultur-, Kunstund Unterhaltungsstadt. Sie ist aus zwei mittelalterlichen Siedlungen entstanden – Kaptol und Gradec, welche den Kern der Oberen Stadt darstellen. Es handelt sich um eine mitteleuropäische Stadt, die mit den umliegenden Siedlungen ca. eine Million Einwohner zählt. Der alte Barockkern besteht aus alten steinernen Gassen und Bauwerken, vielen Kirchen, einer großen Kathedrale mit modernen Geschäften, angenehmen Cafés und Restaurants. Mit einem Strauß Lavendel, als Erinnerung an die schöne Zeit in Kroatien, machen wir uns auf den Weg zum Flughafen und treten die Heimreise an.

Abflug 17:05 Uhr mit LH 1715 nach München, Ankunft 18:10 Uhr Abflug 20:40 Uhr mit LH 1996 nach Köln/ Bonn, Ankunft 21:40 Uhr

 

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sofort, spätestens bis 15. März 2019

Mit Schiff und Rad

durch das Land der 1000 Seen von Berlin nach Schwerin

Deutschlands faszinierende Hauptstadt Berlin ist Ausgangspunkt dieser Reise durch herrliche Seenlandschaften. Wir können uns freuen auf reizende Altstädte, Fachwerkund Backsteingotik sowie auf schöne Ortschaften. Mit Rad und Schiff fahren wir durch eine von Wäldern, Wiesen und Mooren geprägte Naturlandschaft nach Schwerin.

Wir wohnen und essen an Bord und unternehmen täglich eine Radtour. Wer es gelegentlich vorzieht, an Bord zu bleiben, hat dazu auch die Möglichkeit. Die Radtouren sind geführt und die Etappen betragen etwa 30 km bis 45 km auf guten Radwegen durch leicht hügelige Landschaft, auch über Waldwege.

Die Leihräder sind moderne 7-Gang- Unisex-Tourenräder mit Hand- und Rücktrittsbremse oder Elektrofahrräder (begrenzte Anzahl) jeweils mit Gepäckträgertaschen.

Für unsere Gruppe wurde wieder exklusiv ein Schiff angemietet, die „Mecklenburg“. Sie ist ein Flussschiff mit familiärer Atmosphäre und während dieser Reise unser schwimmendes Hotel. Enge Schleusen und niedrige Brücken sind für sie kein Problem. Zehn 2-Bett-Außen-Kabinen (ca. 8 qm, Betten nebeneinander mit Dusche/WC) stehen zur Verfügung.

Das Sonnendeck ist teilweise überdacht und wird damit zum Aufenthaltsort bei jedem Wetter. Es gibt einen gemütlichen Salon mit großen Fenstern.Der Service der eingespielten Besatzung und die Künste des Kochs sorgen zusätzlich für eine schöne Zeit an Bord.

Bei unseren Radetappen begleitet uns ein versierter Radbegleiter. Am 24. August reisen wir gemeinsam nach Berlin. Wir gehen an Bord, nehmen unsere Kabinen ein und unternehmen dann eine Schifffahrt auf der Havel-Oder- Wasserstraße bis zur Lehnitz-Schleuse in Brandenburg.

Unsere Route am nächsten Tag: Wir radeln zunächst durch das Ruppiner Seenland bis Mildenberg, anschließend Schifffahrt nach Bredereiche an der Havel.

Schon am frühen Morgen des dritten Tages fahren wir mit dem Schiff nach Fürstenberg, wo die Radtour beginnt. Wir radeln über Rheinsberg bis Kleinzerlang, das reizvoll auf einer Halbinsel liegt. Anschließend Schifffahrt nach Rechlin.

Ein Höhepunkt unsere Reise ist die Radtour am 4. Tag durch den Müritz-Nationalpark mit seinen Wäldern und 100 Seen.

Am 5. Tag radeln wir von Waren nach Malchow mit seiner schönen Altstadt und dem Kloster. Unser Schiff bringt uns anschließend nach Lübz mit seinem historischen Stadtkern.

Am 6. Tag radeln wir bis Parchim, das als eine der ältesten Städte Mecklenburgs gilt. Am Nachmittag geht es mit dem Schiff nach Garwitz. Der Ort mit seiner schönen Marina liegt reizvoll zwischen Wiesen- und Waldgebieten am Fluss Lewitz.

Die Radtour am 7. Tag führt uns durch die Flusslandschaft der Lewitz nach Schwerin. Am Abend lassen wir mit einem Kapitänsdinner und einem Spaziergang durch die Altstadt diese schöne Tour ausklingen. Am Samstag treten wir dann die Heimreise an.

 

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sofort, spätestens bis 31. Mai 2019

Sizilien – Insel des Lichts

„Italien ohne Sizilien macht kein Bild in der Seele, hier ist erst der Schlüssel zu allem“ (J.W. von Goethe). Über Sizilien ist viel geschrieben worden, deshalb wollen wir uns selber ein Bild machen von dieser Sonneninsel zwischen Bergen und Meer mit viel Natur und Kultur. In Catania erwartet uns unsere Kunsthistorikerin Jenny Schmidt, die uns auf unserer Reise über die Insel Sizilien begleiten wird.

1. Tag Flug nach Catania Flug von Köln/Bonn oder Düsseldorf nach Catania, der zweitgrößten Stadt Siziliens und Geburtsstadt des Komponisten Vincenzo Bellini. Hier beginnen wir unsere Führungen. 1 Übernachtung in Catania.

2. Tag Syrakus – Agrigent Wir fahren in den Süden der Insel und besichtigen Syrakus. Wir schlendern durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und besichtigen das archäologische Ausgrabungsgelände mit dem griechischen Amphitheater und dem gigantischen Stollen, der wegen seiner fabelhaften Akustik auch „Ohr des Dionyssios“ genannt wird. Weiterfahrt nach Agrigent. 2 Übernachtungen in Agrigent.

3. Tag Agrigent Agrigent ist heute das bedeutendste archäologische Gebiet Siziliens. Zu den wichtigsten Monumenten gehört das Tal der Tempel. Hier sehen wir die schönsten griechischen Tempel nicht nur Italiens sondern des gesamten Mittelmeerraums. Außerdem besuchen wir das Geburtshaus von Luigi Pirandello, der 1934 den Nobelpreis für Literatur erhielt. 1889 bis 1892 studierte er in Bonn, wo er auch promovierte.

4. Tag Agrigent – Selinunt – Marsala Wir fahren nach Selinunt, um die Überreste antiker Tempel zu besichtigen. Tonnenschwere Säulen liegen verstreut im Gras, als hätten Riesen sie umgestoßen. In traumhafter Lage am Meer befinden sich griechische Tempel aus dem 6. und 5. Jh. v. Chr. Dank einer Tuffsteinplatte, die aus den Ruinen des östlichen Tempelbereichs geborgen wurde, sind zwar alle Namen der in Selinunt verehrten Götter bekannt, die dazugehörigen Heiligtümer konnten allerdings noch nicht mit Sicherheit zugeordnet werden. Wir übernachten heute in Marsala, bekannt wegen der Herstellung des süßen Marsalaweins. 1 Übernachtung in Marsala.

5. Tag Mozia – Segesta – Palermo Sofern das Wetter es erlaubt, besichtigen wir am Morgen Mozia, eine antike phönizische Siedlung, die in fünf Minuten mit dem Boot erreichbar ist, um dann weiter nach Segesta zu fahren. Auf einem Hügel erblicken wir, etwas außerhalb der Stadt, einen der am besten erhaltenen dorischen Tempel. Dieser nicht fertiggestellte Tempel wurde 425 v. Chr. höchstwahrscheinlich von geflüchteten Trojanern, den Elymern, erbaut. Nach der Besichtigung fahren wir weiter nach Palermo. 3 Übernachtungen in Palermo.

6. Tag Palermo Wir starten mit dem Besuch des archäologischen Museums, das zweifellos interessanteste Museum Siziliens. Am Nachmittag führt unser Weg zum Dom und zum imposanten Normannenpalast mit der altehrwürdigen Cappella Palatina.

7. Tag Palermo – Monreale Etwas außerhalb von Palermo liegt Monreale, wo wir einen der faszinierendsten Sakralbauten des Mittelalters, den Normannendom, besichtigen. Einzigartige byzantinische Mosaike schmücken auf einer Fläche von 6.500 qm das Innere der Kirche. Der vollständig erhaltene Kreuzgang gehört zu den schönsten seiner Art in Italien. Anschließend besuchen wir das ehemalige Nonnenkloster Martorana und die Kapuzinergruft „Catacombe del Cappuccini“. Dieser unterirdische Friedhof mit unzähligen Mumien ist einzigartig und makaber zugleich.

8. Tag Palermo – Cefalú – Taormina Einen Zwischenstopp machen wir in der Küstenstadt Cefalú, deren Stadtbild von einem Felsen, la Rocca, und einer imposanten Kathedrale geprägt ist. Nach einem kurzen Aufenthalt fahren wir weiter nach Taormina. 2 Übern. in Taormina oder Umgebung.

9. Tag Taormina – Ätna Am Vormittag fahren wir mit dem Bus auf den höchsten noch aktiven Vulkan Europas, den Ätna. Auf einer Höhe von ca. 2.000 Meter werden wir die einzigartige Landschaft genießen und uns in einem der Restaurants oder Cafés stärken. Wer höher hinauf will, kann fakultativ mit der Seilbahn noch 500 Meter weiter fahren, um sich an der faszinierenden Schönheit des Ätnas zu erfreuen. Anschließend widmen wir uns der Stadt Taormina. Wir besichtigen das griechischrömische Theater (3. Jh. v. Chr.) und spazieren durch die Straßen und Gassen des charmanten Ortes.

10. Tag Catania und Rückflug Wir nehmen Abschied von dieser bezaubernden, geschichtsträchtigen Region Italiens und werden dann sagen, wie J.W. von Goethe an Herzog Karl August im Jahr 1787 schrieb: „Dass ich Sizilien gesehen habe, ist mir ein unzerstörter Schatz auf mein ganzes Leben“.

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