Cochem und Beilstein

Die Landschaft rechts und links der Mosel gilt als eine der schönsten und romantischsten Deutschlands. Cochem, mitten in dieser Mosellandschaft gelegen, nennt man auch die „Schöne“ an der Mosel. Die Geschichte der Stadt ist untrennbar mit der Reichsburg Cochem verbunden, die hoch am linken Moselufer thront. Sie erhebt sich auf einem Bergkegel mehr als 100 Meter oberhalb der Stadt. Im Jahre 1688 wurden die Stadt und die Burg vollständig zerstört. Im Jahre 1868 hatte der reiche Kaufmann Louis Ravené aus Berlin eine ziemlich verrückte Idee und begann mit dem Wiederaufbau. Er wollte das äußere Bild einer spätmittelalterlichen Burg wieder auferstehen lassen, es aber, ähnlich wie Neuschwanstein des bayrischen König Ludwig II, romantisch überhöhen. Das Burginnere ließ Ravené ganz nach den romantischen Vorstellungen seiner Zeit ausgestalten. So ist die Burg hervorragend mit Möbeln aus der Renaissance und Barockzeit und mit Kunstgegenständen aus verschiedenen Epochen ausgestattet.
Den steilen Aufstieg zur Burg erreichen wir bequem mit Taxi-Kleinbussen. Die Führung durch die Burganlage wird 40 Minuten dauern. Nach dem Besuch der Burg ist noch genügend Zeit zum Bummeln durch die reizvolle Stadt und auf der Moselpromenade.
Von Cochem aus geht es dann mit dem Schiff nach Beilstein. Die Fahrstrecke ist nur 12 km lang und dauert doch eine ganze Stunde.
An der Mosel ist alles etwas gemächlicher.
In diesem Fall müssen wir die Schleuse bei Fankel moselaufwärts passieren. Das Schiff wird durch die Öffnung der Schleusentore ca. 7 Meter nach oben gehoben, bevor es seine Fahrt zu dem kleinen Ort Beilstein, dem „Dornröschen an der Mosel“, fortsetzen kann.
Der ganze Ort steht unter Denkmalschutz und ist eine der am besten erhaltenen historischen Ortsbilder an der Mosel.
Überragt wird der Ort von der Ruine Metternich und der Klosterkirche. Beilstein ist auch Pilgerstätte, da dort die „Wunderbare Schwarze Madonna“ in der barocken Klosterkirche aufgestellt ist. Von der Klosterkirche aus hat man einen schönen Blick auf den Ort und das Moseltal. Bekannt wurde Beilstein auch als Schauplatz vieler deutscher Heimatfilme, wie z.B. „Der Schinderhannes“ mit Curd Jürgens oder „Wenn wir alle Engel wären“ mit Heinz Rühmann. Auf dem Weg von der Klosterkirche zur Ortsmitte kommen wir dann über die lange Treppe hinunter, auf der 1936 schon Heinz Rühmann im Film spielte.

 

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 21. Mai 2015

Zeitraum
24.6.2015

Leistungen

Fahrt im modernen Reisebus, Führung, Taxifahrt und Schiffsticket

Beitrag ABK Mitglieder
40 Euro

Beitrag Gäste
48 Euro

Leitung
Detlef Krug

Abfahrtsort- und Zeit
Bad Godesberg, Stadthalle 8:00 Uhr Bonn, Quantiusstraße 8:30 Uhr