Die Hohe Tatra in der Slowakei

– Eines der letzten Naturparadiese –

Die Hohe Tatra, das kleinste Hochgebirge der Welt, zählt zu den Biosphärenreservaten der UNESCO und ist mit vielfältigen Naturschönheiten gesegnet. Freuen wir uns auf atemberaubende Gebirgspanoramen, schroff ansteigende Berge und zauberhafte Bergseen. Die Themenroute „Gotischer Weg“ führt uns in die Region Zips. Diese historische Landschaft ist eine der bedeutendsten Siedlungsgebiete der Deutschen im 12. Jh. Die von deutschen Einwanderern gegründeten Städte, mächtigen Burgen, majestätischen Kathedralen, kleinen Handwerkerhäuschen und typischen Holzkirchen werden uns staunen lassen.

1. Tag Anreise nach Pilsen Am frühen Nachmittag erreichen wir Pilsen. Die westböhmische Metropole wurde 1295 am Zusammenfluss von vier Flüssen gegründet und entwickelte sich dank der günstigen Lage an der Kreuzung verschiedener Handelswege bald zum bedeutenden Kulturund Handelszentrum in Westböhmen. Bei einem Spaziergang durch die liebevoll restaurierte Altstadt sehen wir den Dom des Hl. Bartholomäus, das Rathaus, ein Meisterwerk der Renaissance, die Große Synagoge und vieles mehr. Wir besichtigen die Pilsener Urquellbrauerei, bei der eine Bierprobe natürlich nicht fehlen darf. Das Abendessen nehmen wir im Brauereirestaurant ein. 1 Übernachtung in Pilsen.

2. Tag Pilsen – Brünn – Hohe Tatra Wir fahren über Prag in die mährische Hauptstadt Brünn (Brno) und unternehmen einen Spaziergang durch die historische Altstadt. Das Stadtbild wird vom Dom St. Peter und Paul und von der Burg Spielberg dominiert. Wir sehen die schmucken Geschäftshäuser am Freiheitsplatz, das Alte Rathaus mit dem gotischen Turmportal und die sagenumwobenen Wahrzeichen der Stadt, den „Brünner Drachen“ und das „Brünner Rad“. Auch das Theater Reduta, der Dietrichsteinpalast und der Bischofspalast am nahen Krautmarkt und das Neue Rathaus am Dominikanerplatz werden wir während des Spazierganges mit unserer Stadtführerin sehen. Anschließend geht es weiter über Trencin – Zilina – entlang der Niederen Tatra in eines der Ferienzentren der Hohen Tatra. Im Gebirgsklima der Luftkurorte Strbske Pleso, Smokovec und Tatranska Lomnica werden Erkrankungen der Atemwege behandelt und zahlreiche Thermalquellen bieten Entspannung und Erholung pur. 4 Übernachtungen in Strbske Pleso am Tschirmer See.

3. Tag Tatrarundfahrt – Gondelbahnfahrt zum Skalnate pleso Bei einer Rundfahrt durch die herrliche Bergwelt besuchen wir die Hauptorte der Hohen Tatra. Wir lernen Strbske Pleso kennen, den höchstgelegenen Ort der Slowakei (1355 m) am gleichnamigen See, den wir auf einem bequemen Promenadenweg umwandern können. Das mondäne und luxuriöse Stary Smokovec erinnert mit seinen Fachwerkbauten aus dem 19. Jh. An elegante Schweizer Kurorte. Von Tatranska Lomnica aus bringt uns eine Gondelbahn zum Skalnate pleso (1761 m), einem Hochgebirgssee mit berühmter Sternwarte. Wir befinden uns direkt unterhalb der Lomnitzer Spitze (2632 m), dem zweithöchsten Gipfelder Hohen Tatra, und haben einen herrlichen Blick auf das prachtvolle Gebirgspanorama und die Gerlsdorfer Spitze (2655 m).

4. Tag Tagesausflug ins Zipser Ländchen – Besichtigung Kezmarok, Levoca, Zipser Burg Heute folgen wir dem „Gotischen Weg“ durch die geschichtsträchtige Landschaft der Zips (Spis), eines der bedeutendsten Siedlungsgebiete der Deutschen ab dem 12.Jh. Zuerst besuchen wir Kezmarok (Käsmark), den Hauptort der Oberzips. Die riesige neobyzantinische Neue Evangelische Kirche dominiert das Stadtbild, aber auch die ausschließlich aus Holz gebaute Alte Evangelische Kirche, die charakteristischen Holzhäuser in der Burggasse und die Burg werden wirkennenlernen. Danach geht es weiter in die ehemalige Hauptstadt der Zips, nach Levoca (Leutschau). Hier erkunden wir die vollständig erhaltene Altstadt. Die bekanntesten Baudenkmäler befinden sich am Marktplatz mit dem Rathaus, dem Pranger, dem Thurzo-Haus und der Pfarrkirche St. Jakob. Diese Kirche besitzt den mit 18,60 m weltweit höchsten gotischen Altar. Erbaut im 14. Jh. von Paul von Leutschau, einem Zeitgenossen von Tilman Riemenschneider. Nachmittags steht die Zipser Burg auf dem Programm, die größte Festungsanlage der Slowakei. Der Fußmarsch auf den 600 m hohen Travertinfelsen wird mit einem atemberaubenden Blick auf die Gipfel der Hohen Tatra belohnt.

5. Tag Tagesausflug nach Presov und Kosice Wir fahren nach Presov (Preschau), dem Mittelpunkt der Region Saris(Scharosch). Der Turm von St. Nikolaus überragt die Altstadt. Vor der Kirche stehen eine barocke Pestsäule und der Neptunbrunnen, gegenüber das Renaissance-Palais Rakoczy, heute Sitz des Regionalmuseums. Nach dem Stadtrundgang geht es weiter nach Kosice (Kaschau), dem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der Ostslowakei. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten in der Altstadt machen Kosice wieder zu einer interessanten und lebendigen Stadt. Der himmelwärts strebende gotische Dom St. Elisabeth, die größte Kirche in der Slowakei, ist ein Meisterwerk aus Sandstein. Sie dominiert das Stadtbild. Im Inneren besticht sie mit einem prächtigen Hauptaltar und 48 Tafelbildern. Während des Stadtrundgangs sehen wir weitere historische Sehenswürdigkeiten wie die St. Michaels-Kapelle, den Urbanturm, das Staatstheater, die Jesuitenkirche und die Henkerbastion. Danach haben wir Gelegenheit zu einem Bummel entlang der Hauptstraße oder zum Besuch in einem der zahlreichen Straßencafés.

6. Tag Hohe Tatra – Karlsbad Heute verlassen wir die Hohe Tatra und fahren über Trentschin – Brünn – Prag ins Westböhmische Bäderdreieck. Schon im Mittelalter wusste man um die heißen Quellen im Westen Böhmens, und ab dem ausklingenden 17. Jh. trafen sich die gekrönten Häupter, der Hoch-, Geld- und Geistesadel aus ganz Europa im mondänen Karlsbad. Später erhielten auch noch Marienbad und Franzensbad den Status Kurort und damit war das „gesunde Trio“ in dieser waldreichen Mittelgebirgslandschaft geboren. 2 Übernachtungen in Marianske Lazne (Marienbad).

7. Tag Karlsbad und Marienbad Heute lernen wir Karlovy Vary (Karlsbad) kennen. Wir spazieren durch die Kur- und Parkanlagen, sehen die zweitürmige Kirche St. Maria-Magdalena, die Sprudelkolonnade, die mit reichen Schnitzereien versehene Marktkolonnade und die Mühlbrunnkolonnade, eine im neokorinthischen Stil (1872- 1881) erbaute lange Säulenhalle. Nachmittags besuchen wir Marianske Lazne (Marienbad). Hier sehen wir u.a. Neubad, Casino, die achteckige neobyzantinische Mariä-Himmelfahrt-Kirche, Singende Fontäne, Brunnenhalle und die schmiedeeiserne Kolonnade.

8. Tag Karlsbad – Franzensbad – Heimreise Wir nehmen Abschied von der geschichtsträchtigen Region.

(Programmänderung vorbehalten)

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 14. März 2020

Zeitraum
14. MAI BIS 21. MAI 2020

Leistungen

Fahrt im modernen Reisebus
7 Übernachtungen mit Frühstück gemäß
Programm (Mittelklassehotels 4 Sterne)
Reiseleitung während der Besichtigungen jeweils ab/bis Hotel

Beitrag ABK Mitglieder
1.120,00 EUR

Beitrag Gäste
1.180,00 EUR

Einzelzimmerzuschlag
195,00 EUR

Leitung
Rosemarie Naib Majani

Abfahrtsort- und Zeit
Bad Godesberg, Stadthalle 7:30 Uhr Bonn, Quantiusstraße 8:00 Uhr

Sonstige Hinweise

Mindest-Teilnehmerzahl 25 Personen
Anzahlung 220,00 Euro
Verantwortlich im Sinne des Reiseverkehrsrechts:
Omnibusbetrieb Jablonski, 53505 Kirchsahr
(Es gelten die AGB des Veranstalters)

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