Von Mayen bis Wittlich: Kirchen, Synagoge, Landschaft

Die Eifel näher kennenlernen

Mit dieser Fahrt in die frühlingshafte, vielgestaltige Eifel setzen wir mit Elke Gennrich als fachkundiger Reisebegleitung unsere Exkursion von 2013 fort.

Den Auftakt macht die St. Clemenskirche in Mayen, eine frühgotische Hallenkirche mit ihrem „vom Teufel verdrehten“ schiefen Nordturm, dem Wahrzeichen der Stadt. Überlebensgroße barocke Heiligenfiguren des Mayener Bildhauers Heinrich Alken und 17 Fenster von Georg Meistermann mit einer monumentalen „Auferstehung“ im Chor sind besondere Attraktionen. Meistermann war einer der bedeutendsten Glasmaler. Er malte in farbigem Glas und verwandelte Licht in schaubares Leuchten.

An markanten Dolomitfelsen entlang fahren wir nach Gerolstein zur prachtvollen evangelischen Erlöserkirche mit ihrem 40 Meter hohen Turm und den wunderschönen Goldmosaiken. Die Führung durch die Erlöserkirche schließt auch einen Gang durch das kleine benachbarte Altertumsmuseum „Villa Sarabodis“ ein.

Die „Stadt am Maar“ Daun, auf dem südlichen Hochland der Eifel gelegen, ist unsere dritte Station. Daun ist durch seine Maare weltberühmt geworden, nachdem Alexander von Humboldt sie in seinem „Kosmos“ vorgestellt hatte. Bei einem Spaziergang lernen wir in reizvoller offener grüner Landschaft das Schalkenmehrener Maar und das Weinfelder Maar kennen. An dessen Ufer erinnert nur noch die Weinfelder Kapelle an den im 16. Jahrhundert durch Pest untergegangenen Ort.

Auf dem Burgberg, dem Ursprung von Daun, einem hohen Felssporn, liegt das Schloss-Hotel „Kurfürstliches Amtshaus“ von 1712, in dem wir eine Kaffeepause einlegen, ehe wir uns noch die St.Nikolauskirche anschauen.

Nur Turm und Krypta blieben nach dem Krieg erhalten. In Anlehnung an den romanischen Vorgängerbau wurde die Kirche vom Kölner Dombaumeister Willy Weyres wieder aufgebaut.

Nach dem Besuch der St.Markuskirche in Wittlich mit Meistermanns Chorfenstern betrachten wir im Alten Rathaus die Ausstellung seiner Gemälde sowie die berühmten Fenster der „Apokalyptischen Reiter“ von 1954.

Bis zum Zweiten Weltkrieg lebte in Wittlich eine starke jüdische Gemeinde. Ihre 1910 eingeweihte neobarocke Synagoge ist Zeugnis ihres Selbstbewusstseins und ihres Wohlstandes. Zum Besuch der eindrucksvollen Synagoge gehört auch die Ausstellung „Jüdisches Leben in Wittlich“.

Zeitraum
14.5.2014

Leistungen

Fahrt im modernen Reisebus
Eintritte, Kaffee-Kuchen-Gedeck

Beitrag ABK Mitglieder
52 Euro

Beitrag Gäste
56 Euro

Schriftliche Anmeldung bis spätestens
1398124800

Leitung
Rosemarie Naib Majani

Abfahrtsort- und Zeit
Bad Godesberg, Stadthalle 8:00 Uhr; Bonn, Quantiusstraße 8:30 Uhr