„ERNST LUDWIG KIRCHNER – ERTRÄUMTE REISEN“

Führung durch die Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn

Ernst Ludwig Kirchner zählt zu den bekanntesten Malern des deutschen Expressionismus. 1905 gründete er gemeinsam mit Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottloff die Künstlergruppe „Die Brücke“. Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle zeigt über 180 farb-intensive Bilder, die Kirchner aus der Fantasie heraus schuf. Anhand ausgewählter Stationen seines Lebens wie Dresden, Berlin, Fehmarn und Davos zeichnet die Ausstellung Kirchners Lebensweg und Schaffensdrang bis zu seinem Freitod in Davos 1938 nach. Mit einer 1 1/2 stündigen Führung werden wir unter fachkundiger Leitung diese außergewöhnliche Ausstellung besuchen.

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens 4. Januar 2019

Theaterbesuch: MICHAEL KOHLHAAS

ABK-Sondervorstellungen im Euro Theater Central „Die Verwandlung“ und „Der eingebildete Kranke“ jetzt ein weiterer, preisgekrönter Klassiker (Monica Bleibtreu Preis 2017).

„Regisseur Stefan Hermann hat sich in seiner Inszenierung der Kleist’schen Novelle im Euro Theater Central (…) den Mensch hinter dem Monster herausgearbeitet und hat so ein tief bewegendes Solo geschaffen, das einmal mehr zeigt, dass ein gutes Stück keine großen Bühnenbilder oder Technikspielereien braucht, keinen Pomp und kein riesiges Ensemble – sondern nur einen guten Text. Und einen überragenden Schauspieler. Letzteren hat Hermann in Michael Meichßner gefunden. Auf kleinstem Raum, eingepfercht in einer winzigen Zelle mit nicht viel mehr als einem Schemel auf einem strohbedeckten Boden, spielt dieser mit beeindruckender Virtuosität auf der Klaviatur der Emotionen, während er als Kohlhaas von jenen Ereignissen erzählt, die aus einem unbescholtenen Pferdehändler von den Ufern der Havel einen gefährlichen Mordbrenner und Plünderer gemacht haben. (General-Anzeiger Bonn, 26.11.16)

Schriftliche Anmeldung: Sofort

Besuch im Forschungszentrum CAESAR

– was verbirgt sich hinter dem auffallenden Gebäude
in der Ludwig-Erhard-Allee? –

CAESAR ist ein neurowissenschaftliches Forschungsinstitut, das mit der Max-Planck- Gesellschaft assoziiert ist.

Bei Caesar gibt es (Stand 2018) zwei wissenschaftliche Abteilungen und zahlreiche Forschungsgruppen. Wie bei allen Max- Planck-Instituten, so sind auch bei Caesar die Direktoren wissenschaftliche Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft.

Caesar ist Teil eines Clusters für Neurowissenschaften in der Region Köln/Bonn und kooperiert eng mit der Universität Bonn und der Universität zu Köln.

Das Institut wird durch eine gemeinnützige Stiftung privaten Rechts finanziert. Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft ist Vorsitzender des Stiftungsrates. Stifter sind die Bundesrepublik Deutschland und das Land Nordrhein-Westfalen. Caesar wird durch einen wissenschaftlichen Fachbeirat begutachtet. Die Evaluation erfolgt nach den Regeln und Kriterien der Max-Planck-Gesellschaft.

Innerhalb eines Vortrages mit Führung erfahren wir mehr über dieses Unternehmen. Dauer ca. 2 Stunden

 

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 1. März 2019

Max. 25 Personen

Leben und arbeiten in der Bonner Nordstadt

– Altstadtführung während der Kirschblüte –

Jedes Jahr im Frühling verzaubert die Kirschblüte die Altstadt und zieht viele Besucher an.

In den 70er Jahren war die Nordstadt ein Handwerkerviertel mit Durchgangsverkehr und hässlichen, grauen Fassaden. Im Rahmen des Programms zur Wohnumfeldverbesserung vom Land NRW war Brigitte Denkel im Stadtplanungsamt der Stadt Bonn maßgeblich an der Sanierung der Nordstadt beteiligt.

Der Verkehr wurde beruhigt, die Fassaden restauriert und die Altstadt begrünt. Im Zuge dieser Begrünung wurden Zierkirschen entlang der Straßen gepflanzt. Die tristen Hinterhöfe wurden entkernt, sodass kleine Freiflächen und Spielplätze entstehen konnten.

Bei einem Spaziergang mit Brigitte Denkel durch die Altstadt wollen wir nicht nur die Kirschblütenpracht bewundern, sondern auch mehr von der Wandlung der einstmals vernachlässigten Nordstadt in einen verkehrsberuhigten, lebenswerten Stadtteil erfahren.

 

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 8. März 2019

Programmvorstellung 2019

Wir wollen unseren Mitgliedern und allen Interessierten in entspannter Atmosphäre unser Jahresprogramm 2019 vorstellen.

Führung durch die Ausstellung „Bundespreis für Kunststudierende 2017“

Die Führung findet auf Einladung des Bundesministerium für Bildung und Forschung statt. Eine begrenzte Anzahl von ABK – Mitgliedern kann teilnehmen.
Anmeldung: bitte telefonisch bis spätestens 15.1.2018 an Norbert König

‚Bestandsaufnahme GURLITT’ in der Bundeskunsthalle Bonn

Die Ausstellung in Bonn trägt den Untertitel „Der NS – Kunstraub und die Folgen“. Es werden rund 250 Werke gezeigt. Bei den meisten von ihnen ist noch immer ungeklärt, wie sie in den Besitz von Hildebrand Gurlitt (1895 bis 1956) gekommen sind. Denn diese Bonn er „Bestandsaufnahme“ gilt vor allem ihm, dem Vater von Cornelius Gurlitt, und seinen Praktiken als Kunsthändler im Dienst der Nationalsozialisten. Inzwischen ist klar, dass es bei den als „Schwabinger Kunstschatz“ von der bayerischen Justiz in der Wohnung des Sohns vor fünf Jahren beschlagnahmten Werken um die Bestände eines Händlers geht. Hinter deren heterogener, zugleich auf gute Absetzbarkeit zielender Zusammenstellung erscheint das monströse Ausmaß des über Jahre unter Hitlers Regime systematisch betr iebenen Kunstraubs. Ins Zentrum rückt in Bonn was Provenienz, also die Herkunft eines Werks bedeutet. Provenienz heißt, an der Historie arbeiten, also sorgfältige Recherche nach den menschlichen Schicksalen hinter den Werken. Damit kommt der Begriff „Raubkunst“ auf den Prüfstand. Ihn auf brachial unrechtmäßige Aneignung zu verengen heißt auszublenden, unter welchen Formen von Drangsalierung vor allem deutsche jüdische Bürger sich zu Verkäufen auch ihres Kunstbesitzes veranlasst sehen mussten, zu Preis en unter deren Wert – etwa um die von den Nationalsozialisten erhobene „Reichsfluchtsteuer“ entrichten zu können. Es ist eine moralische Pflicht, Spuren dieser Form von Gewaltanwendung zu erforschen, so aufwendig das auch sein mag.

Schriftliche Anmeldung: Sofort, spätestens 20. Januar 2018

Theaterbesuch: Der eingebildete Kranke (Molière)

Nach dem großen Erfolg der ABK – Sondervorstellung im Februar 2017 für die “Verwandlung” (Kafka) jetzt ein weiterer Klassiker in einer Inszenierung von Marianne de Pury.

Schriftliche Anmeldung: sofort, spätestens 5. Februar 2018

Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstands

Einladung mit Tagesordnung und Programmablauf erfolgt fristgerecht. Die Veranstaltung findet in der Stadthalle Bad Godesberg statt.

Bitte merken Sie sich diesen für die Gemeinschaft wichtigen Termin vor.

Ganzheitliches Gedächtnistraining

auf spielerische Art unser Gedächtnis trainieren

Wer seine geistige Fitness bewahren will, sollte etwas dafür tun. Im Februar starten wir in einem Kurs, geleitet von Frau Petra Hartmann-Sadrina, wichtige Funktionen unseres Gehirns, wie die Wahrnehmung, die Konzentration, die Wortfindung und die Denkflexibilität zu trainieren. Das wird ergänzt mit vielfältigen, altersgerechten Bewegungs- und Entspannungsübungen, denn es ist bewiesen, dass bereits geringe körperliche Anstrengungen das Gehirn besser durchbluten und somit leistungsfähiger machen. Vor allem soll das Training viel Spaß bereiten, denn was Freude macht, weckt positive Gefühle und steigert die Lebensenergie. Wir beginnen am Dienstag, den 13. Februar 2018 um 15.00 Uhr mit unserem „Gedächtnistraining“ und fahren an den darauffolgenden Dienstagen (20. und 27. Februar 2018) fort. Sollte es gewünscht werden, können wir die Trainingsstunden in den darauffolgenden Monaten fortsetzen – jeweils am zweiten, dritten und vierten Dienstag im Monat. Nicht nur unseren Körper sondern auch unser Gedächtnis sollten wir – älter werdend – trainieren. Es sollten maximal 15 Teilnehmer daran teilnehmen.

 

Schriftliche Anmeldung
sofort, spätestens bis 13. Januar 2018