AUF SPURENSUCHE – Ein Lichtbildervortrag über drei Reisen nach Wolgograd

Detlef Krug, Jahrgang 1942, war ein halbes Jahr alt, als sein Vater im Alter von 23 Jahren als Soldat der 6. Armee auf dem Weg nach Stalingrad im Sommer 1942 ums Leben kam. Der Kompaniechef informierte die Witwe über den Todestag des Gefallenen und die näheren Umstände seines Todes. Im März 2010 erhielt Detlef Krug ein Schreiben des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dass die Gebeine seines Vaters bei Umbettungsarbeiten im Gebiet zwischen Don und Wolga geborgen wurden und auf dem zentralen deutschen Soldatenfriedhof Rossoschka in der Steppe 30 km westlich von Wolgograd (dem ehemaligen Stalingrad) beigesetzt werden. Detlef Krug unternahm in den folgenden Jahren mit dem Volksbund Kriegsgräberfürsorge drei Reisen nach Wolgograd. Er berichtet, unterlegt mit eindringlichen Fotos, seine Erlebnisse mit den Mitreisenden, die ihre Väter in Stalingrad verloren hatten und die Begegnungen mit russischen Kriegsveteranen. Sein Bericht zeigt das heutige Leben in Wolgograd, den Umgang mit seiner Geschichte und einen Besuch in Sarepta, einer Siedlung der Wolgadeutschen. Der Bericht schließt mit einem Treffen von deutschen Überlebenden der 6. Armee in Limburg am Volkstrauertag im Jahre 2011.

Eintrittsspende erbeten

Zeitraum
18. November 2016, 18.00 Uhr

Leistungen

Lichtbildervortrag

Leitung
Detlef Krug

Treffpunkt
Im Vortragssaal der ABK-Geschäftsstelle